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Wenn man noch selber dem Einbrecher die Schlüssel gibt… [ vom 20.04.2017 ]

Raffinierte Einbruchsmethode dank AirBnB
Das haben schon einige Anbieter von Ferienwohnungen und- appartments in vielen Ländern erleben dürfen: Da mieten sich über ein Online-Portal vertrauenswürdige Touristen ein und räumen die Wohnung komplett leer.
Eigentlich sollte die Identifizierung der Täter ein leichtes Spiel sein, denn wer sich seine Ferienwohnung bei dem Online-Portal AirBnB aussucht, muss sich vor der Buchung mit einem amtlichen Ausweis oder einem ähnlichen offiziellen Dokument anmelden. Dumm nur, wenn das bereits bestehende AirBnB-Konto von Verbrechern gehackt wird, wie die BBC herausfand. Schnell wird dann noch Profilbild und andere persönliche Daten auf dem Konto verändert und schon kann der Einbrecher vom Vermieter die Wohnungsschlüssel in Empfang nehmen.
Für das Online-Portal Air BnB natürlich eine Katastrophe. Nun sollen die Sicherheitseinstellungen verschärft werden. Das Portal setzt neu auf eine Mehr-Faktor-Authentifizierung. So wie das Google, Facebook und viele andere Internetdienste schon lange machen. Wenn grundlegende Benutzerangaben verändert werden, verschickt Airbnb ein SMS mit einem Code, der vom Nutzer bestätigt werden muss. Dadurch sinken die Chancen, dass sich ein Krimineller unbemerkt Zugang zu einem Airbnb-Konto verschaffen und dies unbemerkt manipulieren kann.
Redakteur: bo Quelle: BBC

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