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Dengue breitet sich in Sri Lanka aus [ vom 19.06.2017 ]

Das vormalige Ceylon meldet rapide Zunahme von Fällen
Reisende nach Sri Lanka sollten sich wirksam gegen vorwiegend tagaktive Stechmücken schützen. Wie das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf meldet, ist die Zahl des von Mücken übertragenen Dengue-Fiebers seit November letzten Jahres stark gestiegen. Bisher wurden fast 62.000 Erkrankungen registriert, das sind mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Es wird befürchtet, dass infolge der starken Regenfälle im Mai die Fallzahl weiter zunimmt. Am stärksten betroffen ist die Westprovinz mit den Verwaltungsdistrikten Colombo, Gampaha und Kalutara.
Das Virus wird durch den Stich einer Stechmücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Bei Denguefieber handelt es sich um die sich am schnellsten ausbreitende, virale, von Stechmücken übertragene Krankheit.
Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln; es kann aber auch zu inneren Blutungen kommen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können ein sogenanntes „Hämorrhagisches Denguefieber“ (DHF) oder ein Dengue-Schock-Syndrom (DSS) auftreten, die beide zum Tode führen können. Seit Ende 2015 wurde der erste Impfstoff zugelassen, der gegen alle vier Varianten des Virus wirksam ist und einen Impfschutz von 93 % bietet.
Redakteur: bo Quelle: Centrum für Reisemedizin

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