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Foto by: Alpenhotel

Richtig Berg-Wandern [ vom 25.07.2017 ]

Richtig Berg-Wandern
Sechs Tipps vom Wanderguide Steffie Stöckl
Leider wird immer noch zu viel falsch gemacht, wenn man sich entschließt, die Berge für sich zu erwandern. Steffie Stöckl, Wanderguide des 4 Sterne- Superior Alpinurlaub Deluxe im Alpenhof am Hintertuxer Gletscher gibt Tipps für das richtige Bergwandern:
Gerade für Einsteiger gilt vorab: Informieren! Zum einen über das Thema Bergwandern an sich – dazu gibt es allerlei Literatur und hilfreiche Tipps im Internet. Zum anderen aber auch über die geplante Route. In der Regel ist bei den Touren auch der Schwierigkeitsgrad angegeben, sodass sich Einsteiger leichttun. Dennoch sollte man sichbeim Planen nicht auf eine einzelne Tourenbeschreibung verlassen, sondern immer eine zweite hinzu ziehen.
Wie bei jeder körperlichen Betätigung gilt auch hier: Aufwärmen. Ob man eine entspannte oder eine anspruchsvolle Tour plant, wer sich nicht richtig aufwärmt, geht das Risiko einer Verletzung ein. Gerade, wenn die Tage etwas kühler sind, brauchen die Muskeln eine längere Phase, um ausreichend in Schwung zu kommen. Plus: Wer sich anständig aufwärmt, hat meist auch mehr Power für eine lange Tour.
Manchmal kann es sogar sehr hilfreich sein, wenn man sich nach der neuesten Mode bunt, grell und schrill kleidet. Wandertouren in der Bergwelt gehen meist über Stock und über Stein und durch dichte Wälder. Ist das Wetter zudem noch grau oder ist man in der Dämmerung unterwegs, darf die Kleidung ruhig so knallig wie möglich sein. Denn: Ist man in einer Gruppe mit unterschiedlich erfahrenen Wanderern unterwegs, unterscheidet sich das Wander-Tempo beispielsweise, ist farbenfrohe Kleidung hilfreich, um sich nach einer Etappe immer wiederzufinden. Ebenfalls hilfreich: Reflektoren an Hose, Jacke oder Rucksack.
Dieser Tipp ist selbst jedem Nicht-Bergwanderer bestens bekannt: Sandalen und Flip-Flops gehen gar nicht. Schuhe sind der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für jeden Wanderer. Anständige Bergwanderschuhe müssen sein und auch da gilt es darauf zu achten, daß der Schuh nicht drückt, sonst macht die Tour auch keinen Spaß. Plus: Bei in guten Schuhen knickt man nicht allzu schnell um. Daher immer zu einem mittelhohen Wanderschuh greifen, der den Knöchel gut schützt. Eine gute Sohle mit einem starken Profil bietet auch auf rutschigem Untergrund genug Halt.
Ein guter – und vor allem bequemer Rucksack – sollte ebenfalls nicht fehlen. Darin sollte immer enthalten sein: Verpflegung wie Äpfel, Bananen und Müsliriegel, die schnell Energie liefern sowie ausreichend Wasser, eine Regenjacke (selbst wenn es nicht regnet, kann die Jacke etwas warmhalten), Wanderkarten, denn allein das Smartphone hilft oft in den Bergen nicht viel.
Dazu sollte im Rucksack noch Platz sein für Blasenpflaster, kühlendes Wundspray und wärmende Thermo-Creme, sowie Mütze und Handschuhe, denn selbst im sonnigen Spätsommer kann es in den Höhen recht frisch sein.
Eine Bergtour soll nicht zu einer Qual werden, sondern vor allem immer Spaß machen! Daher sollte man das bekannte Sprichwort „Weniger ist mehr“ auch hier wortwörtlich nehmen. Ist man bei einer Tour beispielsweise nicht in absoluter Topform empfiehlt es sich, lieber einen Gang runterzuschalten oder die Tour zu verkürzen. Wandern passiert in der freien Natur und die birgt manche Gefahr, auch daß man unachtsam oder müde wird. Auch sollte man daran denken, das in der Bergluft, wenn es kühler wird, die kalte Luft schnell die Schleimhäute austrocknet.
Kontakt zu Steffie Stöckl und dem Alpenhotel in Hintertux, sowie Bergwander-Angebote unter http://www.alpenhof.at
Redakteur: bo, Bilder: Alpenhof Quelle: Hotel Alpenhof

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