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TIPPS & SERVICE

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Es zählt nur die direkte Entfernung [ vom 07.09.2017 ]

Neues Urteil bei Ausgleichzahlungen bei Flugverspätungen Der Europäische Gerichtshof (EuGH) fällte sein Urteil in der Streitsache Bossen (Rs. C-559/16 – Bossen gegen Brussels Airlines) über die Auslegung des Begriffs „Entfernung“ gemäß der Fluggastrechteverordnung (EG) Nr. 261/2004 – und damit auch über den Anspruch von Verbrauchern bei einer Flugverspätung. Infolge dieser Entscheidung bestimmt die direkte Entfernung vom Abflugort und letztem Zielort die Höhe der Ausgleichzahlungen für den Fluggast, unabhängig von der tatsächlich zurückgelegten Flugstrecke. Für die geschädigten Passagiere in der Streitsache Bossen, B e.a, bedeutet dies, dass sie nur 250 Euro statt der vom Fluggastrechtportal FairPlane geforderten 400 Euro für die Flugverspätung von Rom via Brüssel nach Hamburg von Bussel Airlines erhalten. Das Urteil gilt als ... [ mehr ]

Verdoppele deine Urlaubstage! [ vom 04.09.2017 ]

Kluges Ausnutzen der Brückentage Glückspilze, die 40 Tage Urlaubsanspruch haben, können ihre Erholung im kommenden Jahr noch einmal um satte 115 Prozent steigern. „Brückentage sind beliebt wie eh und je“, sagt Daniel Krahn von Urlaubsguru.de und erklärt: „Wer seinen Urlaub mit Feiertagen clever kombiniert, kann 2018 satte 86 Tage Urlaub machen.“ Natürlich lohnt sich das auch für all jene, die etwas weniger Freizeit vom Chef zugebilligt bekommen. Im Kalender 2018 lassen sich aus vier Urlaubstagen bis zu elf freie Tage zaubern, oder es gilt die 8-zu-16-Regel: aus acht Tagen eingereichtem Urlaub werden 16 freie Tage. Möglich machen es Feiertage wie Neujahr, Ostern, 1. Mai und Christi Himmelfahrt sowie Pfingsten, Fronleichnam, der Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen und Weihnachten. Im Februar sowie in den Monaten Juli und A... [ mehr ]

Verdopplung der Touristensteuer auf Mallorca [ vom 31.08.2017 ]

Vorhaben der Linksregierung für 2018 beschlossen Die Regierung der Balearen ist fest entschlossen: Ab 2018 soll mehr Geld in die Kassen fliessen. Danach wird der Tagessatz in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels von bislang 2 auf dann 4 Euro steigen. In den Hostales, Pensionen und Campingplätze sollen statt bislang 50 Cent pro Tag dann 1 Euro bezahlt werden. Auch die bisherige Regelung für Kreuzfahrtpassagiere fällt, so berichtet die „Mallorca-Zeitung“. Ab dem kommenden Jahr muss für jeden Passagier 2 Euro bezahlt werden, auch wenn das Schiff kürzer als 12 Stunden im Hafen liegt.Eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern unter 16 Jahren zahlt laut dem Beispiel der Regierung zwischen 56 und 84 Euro für eine Woche Mallorca in der Hauptsaison. Die Hoteliersvereinigung auf Mallorca sieht naturgemäß Probleme: eine höhere Abgabe könne Urla... [ mehr ]

Drohne als Warner vor dem Hai [ vom 31.08.2017 ]

Effektives Frühwarnsystem in Australien Auch wenn es wie ein Spielzeug aussieht, die Drohne, die die Küste der Golden Coast im australischen Bundesstaat New South Wales entlangfliegt, kann lebensrettend sein. Der “Little Ripper Lifesaver” wurde bereits an den Stränden getestet und wird von der Küstenwache sehr geschätzt. Das kleine Fluggerät patroulliert entlang der Küstenlinie und schickt Bilder an die Küstenwache und die Rettungsschwimmer. Diese werden, nach einem Bericht des Online-Magazins euronews, ausgewertet, um die Silhouette von Haien zu erkennen und sofort Alarm schlagen zu können, bevor der Raubfisch in direkte Küstennähe kommt. Der 25 Kilo schwere Flugapparat erkennt ebenso in Not geratene Schwimmer und Segler und kann sogar eine kleine Rettungsinsel abwerfen. An australischen Küsten wurden allein im vergangenen... [ mehr ]

Malaria ist zurückgekehrt [ vom 24.08.2017 ]

Indiens Hautpstadt Neu Delhi betroffen Reisende in der indischen Metropole Neu Delhi sollten sich gegen Malaria schützen. Nach fünf Jahren ist die Infektionskrankheit in die Stadt zurückgekehrt. Nach Informationen des Centrums für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf wurden in der Region seit Anfang des Jahres 162 Malaria-Fälle verzeichnet, 82 Infektionen wurden in der Stadt selbst erworben. Indien gilt nach den Malaria-Regionen in Afrika als das Land mit dem höchsten Infektionsrisiko, insbesondere in der Monsunzeit von Juni bis September. Seit Jahresbeginn wurden rund 350.000 Erkrankungen und 30 Todesfälle registriert. "Wir raten Touristen und Geschäftsreisenden, die nach Indien fliegen, sich spätestens zwei Wochen vor Abreise reisemedizinisch beraten zu lassen, ob und in welchem Umfang eine Malaria-Prophylaxe angebracht ist", er... [ mehr ]

Knöllchen mit happigem Aufschlag [ vom 23.08.2017 ]

Mietwagenfirmen verlangen „Weiterreich-Gebühr“ Es gibt einen Unterschied, ob man einen Verkehrsverstoß im eigenen Auto oder in einem Miet- oder Carsharing-Wagen begeht. Denn in letzteren ist nicht nur das Knöllchen zu berappen, sondern auch eine Bearbeitungsgebühr des Autovermieters. Und die fällt bisweilen happig aus. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei zehn Verleihfirmen. Das Knöllchen nach dem Urlaub kam per Post - und der satte Aufschlag separat gleich hinterher. 30 Euro kostete das Parkvergehen, Verleiher Sixt verlangte weitere 18,50 Euro für den „mitunter erheblichen Arbeits- und Organisationsaufwand“, der bei einer Weitergabe des Strafzettels an den Verursacher entstehen könne. Solche „Servicepauschalen“ kennen auch andere Firmen. Die Höhe schwankt, je nachdem ob ein Fahrzeug als Mietwagen oder beim Ca... [ mehr ]

Fluggastrechte bei Air Berlin [ vom 16.08.2017 ]

Welche Rechte haben Fluggäste nach der Insolvenz? Die Fluggesellschaft Air Berlin hat Insolvenz angemeldet. Wie sollen sich Pauschal- oder Individualreisende jetzt verhalten? Die Verbraucherzentrale NRW ( Nordrhein-Westphalen) rät davon ab, bei Air Berlin gebuchte Flüge jetzt überstürzt zu stornieren. Wenn Flüge tatsächlich ausfallen sollten, haben Pauschalreisende die besseren Karten: Der Reiseveranstalter muss dann für eine Ersatzbeförderung sorgen. Andere Fluggäste hingegen können nur auf – wenig realistische – Entschädigung im Insolvenzverfahren hoffen. Wer angesichts der Meldungen zur Insolvenz von Air Berlin nun kalte Füße bekommt und seinen Flug stornieren will, sollte die Folgen gut überlegen: Kunden haben wie bei jeder Stornierung nur Anspruch auf Rückerstattung von Steuern und Gebühren und allenfalls eines Teils des... [ mehr ]

Giftige Mikroalgen an Teneriffas Stränden [ vom 11.08.2017 ]

Die “Sägespäne des Meeres" verursacht Dermitis Vielleicht liegt es an der globalen Welterwärmung, daß das Wachstum der „Sägespäne des Meeres“, ein Bakterium namens trichodesmium erythraeum extrem fördert und diese Mikroalgen die Strände Teneriffas bevölkern lässt. Jedenfalls wurden einige Strände der Kanarischen Inseln mit Warnschildern bestückt, darunter auch der berühmte Strand Teresitas bei Santa Cruz, da der grüne Schleier im seichten Wasser und auf dem feuchten Strandsand giftig ist und Dermitis verursachen kann. Wie die englische Tageszeitung “The Guardian” berichtet, raten Experten den Touristen unbedingt jeden Hautkontakt mit den Microalgen vermeiden. ... [ mehr ]

Gebühren für die “Jungfräulichen” [ vom 04.08.2017 ]

British Virgin Islands führen Touristenabgabe ein Besucher der Britischen Jungferninseln, die mit Flugzeug oder Schiff anreisen, müssen ab dem 1.September eine Touristenabgabe von 10 englischen Pfund (circa 11 Euro) bezahlen. Ausgenommen sind , wie das Online-Portal travelweekly meldet, Transit- oder Regierungsgäste und Kinder unter 2 Jahren. Die Touristenabgabe wird bei der Einreise vom Zoll eingezogen. Weitere Informationen unter http://www.travelweekly.com/Caribbean-Travel/British-Virgin-Islands-to-levy-environmental-fee-on-visitors ... [ mehr ]

Morgenstund‘ hat Stornogrund [ vom 02.08.2017 ]

Flug-Vorverlegung berechtigt zur kostenfreien Stornierung Da hat ein Vater mit seinem Kind eine Urlaubsreise in die Türkei gebucht mit einem geplanten Abflug um 16.00 Uhr nachmittags. Am Vortag wurde er schließlich von seinem Reiseveranstalter darüber informiert, dass der Abflug auf 5.45 Uhr morgens vorverlegt wurde. Daraufhin stornierte der Vater die Reise. Der Reiseveranstalter forderte daraufhin 95 Prozent des Reisepreises als Rücktrittsgebühr – mit Zinsen und Gebühren mehr als 2.000 Euro. Das Amtsgericht Fürth wies die Klage jedoch ab( Aktenzeichen 330 C 1447/16 ): Der Vater des Kleinkindes habe unter diesen Umständen ohne Zahlungspflichten kündigen dürfen. Der Angeklagte hätte einen Reisetag verloren, da er schon einen Tag früher hätte packen müssen und dem Kind wäre die Nachtruhe genommen worden. Daraufhin nahm die kla... [ mehr ]

Urlaub in Südeuropa mit aktuellen Hindernissen [ vom 27.07.2017 ]

Waldbrände, Wasserverschmutzungen trüben Vergnügen Regen, Regen und nochmal Regen – was viele Deutsche gerade zuhause verzweifeln lässt, hat auch in anderen Teilen Europas Bestand. Wie zum Beispiel auf Mallorca: Nach den Regenfällen ist an Palmas Stadtstrand Can Pere Antoni die rote Flagge gehisst worden. Hintergrund ist wohl eine vollgelaufene Pumpstation, die Abwässer ins Meer schwemmte. Auch Arenal an der Playa de Palma ist offenbar betroffen. Urlauber sollten also genau auf die Beflaggung der Strände achten. In vielen südeuropäischen Ländern ist es dagegen die Hitze, die auch für Touristen Einschränkungen mit sich bringt. In Frankreich toben nach wie vor Waldbrände in der Provence, an der Cote dAzur und auf der Mittelmeerinsel Korsika. Viele Verkehrswege wurden gesperrt, Ferienhäuser und ganze Campingplätze mussten geräum... [ mehr ]

Last-minute-Suite [ vom 25.07.2017 ]

Neue App bietet auch teurere Hotelzimmer günstig an Das haben sich vor allem Hoteliers gewünscht: Eine App, die auch teurere Hotelzimmer und Suiten in letzter Minute noch an den Gast bringt. Die App “HotelTonight” ,die es für iOS und Android gibt, bietet Suiten in der Regel mit einem Rabatt von 50 Prozent an, meldet das Reiseportal travolution. Die beteiligten Hotels müssen versichern, daß die eingestellten Zimmer diesen Rabatt gegenüber dem regulären Preis beinhalten und das die Räume mindestens 20 Prozent größer sind als die Standardzimmer. Das werden die Hoteliers gerne machen, denn in der Regel bleibt immer eines von drei Hotelzimmern leer und dieses eine ist auch meist das größere Zimmer oder die Suite. Bisher wird dieses neue Feature in Hotels in London, New York, Los Angeles, San Francisco, Paris und Miami ausprobi... [ mehr ]

Strandverbot für Externe [ vom 18.07.2017 ]

Sicherheitslage in Hurghada Ägypten reagiert auf den Anschlag in Hurghada, bei dem am Wochenende zwei deutsche Touristinnen durch einen Angreifer mit einem Messer getötet wurden. Der Angreifer war über den Strand in die Hotelanlage gelangt. Der Gouverneur des Roten Meeres, Ahmed Abdallah , hat die Strandnutzung in den Hotels für externe Besucher untersagt..Externe Gäste hätten ab sofort keinen Zutritt mehr in die Anlagen, sowohl Angreifer als auch die Opfer waren keine Hotelgäste gewesen, sondern hatten Tagestickets für den Strandabschnitt. Die Zutrittsverweigerung wird von offizieller Seite als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme etikettiert. Auch um das Attentat als Einzeltat klar zu stellen und um „business as usual“ zu demonstrieren, wird eine groß angelegte PR-, Werbe- und Marketingkampagne für das Rote Meer umgesetzt. Auc... [ mehr ]

Nur was wirklich drin steht, ist versichert [ vom 17.07.2017 ]

Urteil zur Reiserücktrittsvericherung Bei einer Reiserücktrittskostenversicherung besteht nur für die in den Versicherungsbedingungen konkret und abschließend aufgeführten Ereignisse Versicherungsschutz. Ein Blinder, dessen Blindenhund erkrankt war und der deswegen die geplante Urlaubsreise absagen musste, wollte von der Reiserücktrittsversicherung den Betrag für die Reise erstattet bekommen, was der Versicherer ablehnte. In den Versicherungsbedingungen seien als versicherte Ereignisse auch der Bruch von Prothesen oder die Lockerung von implantierten Gelenken anerkannt. Wie auch in diesen Fällen sei es dem Blinden, der gegen die Versicherung, unmöglich, die Reise anzutreten. Die zuständige Richterin wies die Klage ab. Zwar sei dem Kläger insoweit Recht zu geben, dass er ohne seinen Blindenhund in einer Lage ist, die vergl... [ mehr ]

Gleich wissen, was Sache ist [ vom 13.07.2017 ]

Neue App berechnet Entschädigungen bei Flugproblemen Das Flugzeug startet mit 3 Stunden Verspätung, der Flieger war überbucht oder musste gleich ganz storniert werden. Fast alle Fluggäste wissen, dass dann zumeist Entschädigungen fällig werden und nicht nur die vertröstenden Worte des Bodenpersonals. Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp veröffentlicht den Boarding-Pass-Scanner als neue Funktion in ihrer App. Fluggäste können nun gleich ihr Bordticket mit der Handykamera einscannen und so noch am Gate prüfen, ob ihnen bei Flugverspätung, Flugausfall oder Nichtbeförderung eine Entschädigungszahlung zusteht und wie hoch diese ausfällt. Nach der neuen Fluggastverordnung der EU werden Flugverspätungen, -überbuchungen und -ausfälle mit bis zu 600 Euro entschädigt, abhängig von der Dauer der Verspätung am Zielort, die Länge des Fluges... [ mehr ]

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