Sich durch die Welt schmarotzen

Beg-packing als neues Hobby
Große Urlaubsdestinationen , vor allem in Asien, haben die Nase voll. Immer mehr Beg-packer stehen in den Fußgängerzonen von Singapur, Denpasar oder Dehli, singen, musizieren, bieten Umarmungen an oder schlicht Schilder mit der Aufschrift „ Bitte um eine Spende für meine Weltreise“. Wer vor Jahrzehnten als Backpacker auf Weltreise ging, hatte einen Rucksack auf dem Buckel und wenig Geld in der Tasche, ließ sich vielleicht von Einheimische auf eine Übernachtung oder ein Essen einladen.
Beg-packing ( vom Englischen „to beg“ =betteln) scheint dagegen der Trend der jüngsten Zeit zu sein: Einmal um die ganze Welt, finanziert von den Einheimischen vor Ort, als Ziel der eigenen Selbstverwirklichung. Dabei wird von den meist weißen Beg-packern, die oft aus privilegierten Hause stammen, die Gutmütigkeit der Bevölkerung aus den armen Schwellenländern ausgenutzt. Sogar vor Tempeln und Suppenküchen machen die Reisebettler nicht Halt, wenn „Abklapper-Touren“ von Cafes und Touristen-Hotspots nicht den nötigen Erfolg zeigen. In diesen Ländern betteln normalerweise nur Menschen, die nicht das nötige Geld für ihren direkten Lebensunterhalt haben.
Einige Behörden reagieren bereits auf den neuen Trend, die „fine-city“ Singapur natürlich mit dementsprechend harten Strafen. Wer ohne behördliche Genehmigung als „Hugger“, Bettler oder Straßenmusikant aufgegriffen wird, kann ein Bußgeld bis zu 10.000 US-Dollar aufgebrummt bekommen. Auf Bali werden Beg-packer zu ihrer jeweiligen Botschaft gebracht. Das Auswärtige Amt unterstützt dabei in Not geratene Deutsche mit Kontakten zu Freunden und Verwandten und bietet Hilfestellung für schnelle Geldtransfers von Deutschland aus.

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