Wann wird’s mal wieder Kreuzfahrt?

Unsichere Lage auf dem Kreuzfahrtmarkt
Wie es bei den Kreuzfahrtschiffen weitergeht, kann im Moment noch niemand sagen. So ist der Sommer für Cunard Cruises schon gelaufen: Es werden keine Reisen der Queen Mary 2 und der Queen Victoria mit Abfahrt bis einschließlich 1. November 2020 und keine Reisen der Queen Elizabeth mit Abfahrt bis einschließlich 23. November 2020 mehr stattfinden.
Auch die neuesten Reisehinweise aus dem Auswärtigen Amt vom 12.Juni sind eindeutig: "Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten."

Viele Reedereien hatten sowieso schon alle Fahrten zumindest bis Ende Juli auf Eis gelegt, doch auch , was ab dem Spätsommer folgen soll, ist noch völlig unklar. Eigentlich sollte zum Beispiel die "Aida Diva" im Herbst zweimal zwischen New York und Montreal pendeln. Die "Aida Luna" hatte drei Fahrten von New York entlang der Ostküste geplant. Doch keines der beiden Schiffe wird in Nordamerika in See stechen oder anlanden. In Kanada sind Kreuzfahrtanläufe bis Ende Oktober nicht erlaubt, in den USA gilt bis auf weiteres ein Einreisestopp für Europäer. Da geht die Reederei lieber auf Nummer sicher und streicht das gesamte Amerika-Programm für dieses Kalenderjahr. Gäste, die eine der betroffenen Aida-Törns gebucht haben, will die Reederei nun informieren. Die verhinderten Kreuzfahrer haben die Wahl zwischen der Erstattung ihrer bisher geleisteten Zahlung oder einem Guthaben für eine andere Kreuzfahrt, das Aida ihren Kunden mit einem Bonus von zehn Prozent schmackhaft machen will.

Auch in Europa ist die Lage noch vollkommen unklar. Zwar sind nach dem aktuellen Fahrplan der Hafenbehörde auf Mallorca noch249 Schiffe vorgesehen und damit fast die selbe Anzahl von Schiffen wie im vergangenen Jahr ( 280 ), doch ob sie tatsächlich in Palma vor Anker gehen, steht nicht fest. Nach Angaben der „Mallorca Zeitung“ schrecken etliche Reedereien davor zurück, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. So sollte zum Beispiel die "MSC Seaview" bereits am 10. Juli mit 5.000 Passagieren in Palma de Mallorca anlegen, doch hat MSC Cruises bereits mitgeteilt, dass sie wegen der Pandemie die Einstellung ihres Flottenbetriebs bis zum 31. Juli verlängert hat.

Im Juli werden auf Mallorca noch fünf weitere Kreuzfahrtschiffe erwartet. Davon gehören drei zu den deutschen Reedereien Tui Cruises ("Mein Schiff 2", "Mein Schiff Herz") und Hapag Lloyd Cruises ("Europa 2"). Tui Cruises will aber frühestens August wieder mit Kreuzfahrten beginnen.

Noch blickt man auf der Balearen-Insel optimistisch in die Zukunft: Für den Spätherbst sind mit 37 Kreuzfahrtschiffen drei mehr als im Vorjahr vorgesehen und für das kommende Jahr wurden bereits 510 Ankerplätze reserviert.

Quelle: div

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