Engagiertes Golf auf 27 Loch

der GC Gut Winterbrock bei Rheine/Mesum im Test
In der Mitte des Dreiecks zwischen Münster, Osnabrück und dem holländischen Enschede liegt die Golfanlage Rheine/ Mesum Gut Winterbrock. Einfach und gut ausgeschildert von der Bundesstraße 481 aus zu erreichen, bietet dieser Platz, was ein Golferherz höher schlagen lässt: ein öffentlicher 9-Loch-Platz, ein sehr gepflegter 18-Loch Meisterschaftskurs, eine großzügige Driving Range mit Flutlicht, eine 3 Loch-Übungsanlage, eine Golfschule und ein Clubhaus mit angegliedertem Hotel.
So ausgestattet ist dieser Club natürlich ideal für Einsteiger und Golfspieler in der Region, doch auch Greenfee-Spieler werden bestens bedient, durch die integrierte Hotelanlage ist der Platz auch für ein schickes verlängertes Wochenende in einem attraktiven Umfeld sehr empfehlenswert. Rheine Golf hat sich ein Leitbild gesetzt, das sich mit den Zielen Rentabilität, Attraktivität, Qualität und Freundlichkeit beschreibt. Gerade auch die darin enthaltene Kultur von menschlicher Nähe und freundlichem Umgang wird tatsächlich gelebt. Selten wird man so zuvorkommend und freundlich bedient wie hier, vom sehr engagierten Geschäftsführer bis zum Empfang und ProShop.
Besonders angenehm ist natürlich auch, dass hier das ganze Jahr über auf Sommergrüns gespielt wird. Die Grüns sind auch die wahre Attraktion des Platzes: Top gepflegt erfordern sie durch ihre Größe und starke Ondulierung präzises kurzes Spiel und ein sehr gutes Auge beim Putten. Der Meisterschaftskurs darf getrost als sportlich- anspruchsvoll bezeichnet werden, die Herren haben 6036 Meter ( CR 71, 6; Slope 126), die Damen 4998 Meter (CR 71,4; Slope 125) vor sich – auch der deutlich leichter zu spielende öffentliche 9-Loch-Platz weist noch erhebliche Längen auf ( Herren 4522 Meter, Damen 3972 Meter).
Der Servicegedanke steht im absoluten Mittelpunkt dieses Platzes: Vorbildhafte Informationstafeln weisen fotographisch dargestellt den Weg und die einzelnen Hindernisse auf. Die Toilettenanlage steht strategisch günstig und bietet an den Außenwänden über Informationstafeln auch noch Nachhilfe in Naturkunde. Derzeit kreisen Papier-Raubvögel wie Flugdrachen über den Fairways, die allerdings nur bedingt die Krähen davon abhalten nach Würmern und Raupen zu picken. Daher sind hin und wieder verschmerzbare Flächen im ansonsten tadelosen Untergrund zu sehen. Der Platz ist mit vielen Wasserflächen optisch aufgelockert, die aber keine echten Hindernisse darstellen.
Mit 60 Euro in der Woche und 80 Euro am Wochenende ( am 9-Loch-Platz 25 Euro und 45 Euro) ist das Greenfee fair bezahlt, ein E-Cart kostet 30 Euro, ist aber bei dem sehr flachen Platz nicht zwingend notwendig. Am Ende der Runde sollte man unbedingt auf der einladenden Terrasse des Clubhauses die Atmosphäre und mindestens ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen.
Weitere Informationen unter https://www.golfclub-rheine.de
Alle getesteten Golfplätze finden Sie unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191

Quelle: eigen

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