Spiel über Mangroven

der Tower Links Kurs von Ras al Khaimah im Test
Das nördlichste Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate setzt mehr und mehr auf den Tourismus. Nur 45 Autominuten vom Internationalen Flughafen von Dubai entfernt, bietet das Emirat neben einer sehr guten touristischen Infrastruktur auch noch ursprüngliches Flair ( siehe https://reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=2062&cat=reisen#2). Golfer werden als erstes auf den Golfklub Al Hamra aufmerksam, der sich bei den großen 5-Sterne-Hotels gleich neben der neuen Shopping Mall etabliert hat (https://reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=2063&cat=golf). Zentrumsnäher liegt dabei der Tower Links Kurs, eingebettet in ein Naturschutzgebiet mit Mangrovenwäldern, viel Wasser und damit einer faszinierenden Vogelwelt, die dem Spieler immer wieder auf dem Platz begegnet.
Der Besucher darf sich auch nicht von dem etwas tristen Klubhaus abschrecken lassen. An manchen Vormittagen erscheint das renovierungsbedürftige Gebäude mit einem leeren großen Parkplatz fast schon so, als wäre es aufgegeben worden. Doch der Eindruck täuscht. Auch wenn das Klubhaus und die Driving Range in die Jahre gekommen wirken, ist der Platz selbst sehr gepflegt und spielerisch eine echte Herausforderung. Man kann sich auch nur wünschen, dass die Beteuerungen des Managements eintreten. Im Jahr 2019 soll richtig Geld in die Hand genommen und die Gebäude, die Flutlichtanlage und vor allem die Toilettenanlagen, die sozialistischen Charme versprühen, komplett modernisiert werden. Es wäre schade, wenn dieser Kurs nur wegen seiner in Mitleidenschaft gezogener „Visitenkarte“ nicht die Spieler bekäme, die er eigentlich verdient.
Der eben gelegene Kurs bietet 6120 Meter für Herren (CR 75, Slope 135) und 5065 Meter für Damen ( CR 72,7; Slope 130) und echte Herausforderungen. Schon das erste Loch, ein Par 4, bietet nach langer Strecke ein von vielen Bunkern bewachtes Grün, das nicht nur stark moduliert, sondern auch noch sehr schnell ist. Diese Grüns bleiben dem Spieler auf allen Bahnen erhalten und verschaffen guten Puttern klare Vorteile. Wer „Wüstengolf“ erwartet, wird enttäuscht werden, hier sind die Fairways mit sattem Gras bewachsen, am Rande aufgehübscht mit Agaven, Kakteen und natürlich Palmen. Mancher Platz in Deutschland hat auch nicht so viel Wasserhindernisse aufzubieten, wie die Tower Links von Ras al Khaimah. Da muss ein See überspielt werden, dort führt ein langes Par 5 an einem Mangroven-bewachsenen Creek entlang.
Der Anspruch bleibt auch auf den zweiten 9 Löchern sehr anspruchsvoll-sportlich. Manche der Bahnen führen hier an einer stark befahrenen Straße entlang und auch die Flutlichtmasten können sich gelegentlich als zusätzliches Hindernis erweisen. Ein echtes Highlight erwartet den Spieler zum Schluß: Hier paaren sich vor dem Grün Wasser- mit Bunkerhindernissen bei bester Sicht von der Restaurant-Terrasse im ersten Stock. Hier sollte man sich auch nach der Runde niederlassen, nicht nur, um andere Spieler beim Versuch zu beobachten, das 18.Loch zu meistern, sondern auch um einen kühlen Drink oder gutes Essen zu fairen Preisen zu geniessen. Gleiches gilt auch für das Greenfee, das umgerechnet 90 Euro an Werktagen und 114 Euro am Wochenende und Feiertagen beträgt. Überall wird man sehr freundlich und zuvorkommend bedient, sei es im Restaurant oder im ProShop.
Mehr Informationen unter https://www.towerlinks.ae

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