Anspruchsvolle 9 Loch mit Aussicht

der GC Berchtesgaden im Test

Hochalpin mit vielen Serpentinen windet sich die Straße von Berchtesgaden hinauf Richtung Obersalzberg und bietet damit einen kleinen Vorgeschmack, was den Spieler auf dem 9-Loch-Golfplatz Berchtesgaden erwartet: viele Auf und Abs.
Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte den Platz nach Regengüssen meiden, denn dann sind keine Carts erlaubt. Derjenige, der gerne einen Platz geht, werden diese 9 Löcher bestimmt muskulär In Erinnerung bleiben, auch wenn 2645 Meter für Herren ( CR 67,3;Slope 128) und 2376 Meter für Damen ( CR 69,6; Slope 125) nicht gerade nach „lang“ klingen. Ständig geht es richtig Auf und Ab, Schräglagen sind die Normalität. Oder anders ausgedrückt: Genau das, was man sich unter einem alpinen Golfplatz vorstellen sollte.

Und das gilt natürlich auch für die Aussicht: Ein grandioses Bergpanaroma umgibt den Platz, eingerahmt von Kehlstein und Watzmann machen die Runde allein schon zum Augenschmauß. Auch der Herren-Abschlag auf Loch 9, der den Spieler bergab nur für den Abschlag zwingt, bietet dafür einen Blick hinunter auf Berchtesgaden.

Proshop und Sekretäriat sind in einem ehemaligen Gutshof untergebracht, den die Amerikaner nach dem Krieg als Recreation Area nutzten und die Umgebung mit Skiliften und Golfplatz ausstatteten. Schon 1955 konnte sich ein Golfclub mit Spielberechtigung von Einheimischen gründen lassen. Das starke Engagement der Mitglieder für den Golfsport lässt sich auch heute noch spüren, selten werden Greenfee-Spieler von Mitgliedern so unterstützt, wie auf diesem Platz. Schon beim Abschlag von der 1 werden wertvolle Tipps zur Spielweise erteilt, Besonderheiten hervorgehoben. So geht es gleich bei Loch 1 stark bergab, das Landegebiet liegt außerhalb des Sichtfeldes. Dort lässt sich aber ein Blinklicht in einem Baum aktivieren, das man wieder ausschalten kann, sobald man sich außerhalb der Gefahrenzone befindet. An anderer Stelle klärt ein Mitglied über die Geschichte des Platzes auf, hilft bei der Ballsuche an der Nachbarbahn.

Ein Highlight des Platzes ist sicherlich Loch 5, ein Par 3 stark abwärts mit Teich, Sumpf und 3 Bunkern, das man sich nach einem Par 4 mit knapp 400 Metern aufwärts auch reichlich verdient hat. Der Platz ist insgesamt sehr gepflegt, verfügt über ausreichend Blitzschutzhütten und ist selbst nach stundenlangem Dauerregen gut zu spielen. Wasser steht dann vielleicht noch in den Bunkern, die Fairways bleiben gut zu spielen. Mit 40 Euro während der Woche und 50 Euro am Wochenende liegt der Platz zwar am oberen Ende der Skala, das macht aber allein der Ausblick mit Kuhgebimmel auf 1000 Höhenmeter locker wieder weg. Neben der Terrasse steht ein Kühlschrank und eine Kaffeemaschine zur Selbstbedienung, mit einer kleinen Karte ist das Bistro wieder geöffnet. Wer es derzeit aber dennoch lieber bedient und vornehm haben möchte, kann ins Kempinski-Hotel direkt über dem Golfplatz am Obersalzberg gelegen einkehren.

Mehr unter https://www.golfclub-berchtesgaden.de
Weitere Golfplatzbesprechungen unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191

Quelle: eigen

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