Blick in den Maintalgrund und den Vorspessart

Der Aschaffenburger Golfclub im Test
Nördlicher von Aschaffenburg auf einem Hügel, einen Katzensprung von der Autobahnausfahrt Hösbach entfernt, liegt am Heigenberg der Aschaffenburger Golfclub mit Blick in den Vorspessart und ins Tal mit der Stadt Aschaffenburg. Vom Parkplatz aus quert man eine kleine Straße um zum Starterhäuserl zu kommen. Hier wird viel für den Gast getan, was uns schon bei den sehr freundlichen und kompetenten Gesprächen mit Sekretariat und Management auffiel. Eine große Tafel veranschaulicht den gesamten Platz bestens, für alle Gegebenheiten steht am Start eine Blitzschutzhütte mit Toilette. Schon Bahn1 macht klar, das man Aschaffenburg nicht mal eben so im Vorbeigehen spielen kann. Mit einer sanften Linkskurve mit Neigung führt der Weg nach oben zum Grün. Von dort aus muss man einen Tunnel für die nächsten 6 Löcher benutzen. Insgesamt geht es auf den ersten 9 Löchern etwas weiter und großzügiger zu, manches Streuobst lädt auch gleich zum Naschen ein.

Mit 5436 Metern Länge ( CR 69,8, Slope 132) für Herren und 4737 Meter Länge ( CR 70,9, Slope 125) für Damen muss man bei stetigem Auf und Ab gut in Schuss sein, um den Platz zu meistern. Die eher foto-graphisch gestalteten Informationstafeln bilden zwar das jeweilige Loch perfekt ab, dennoch irritieren die vielen blinden Abschläge, wenn man den Platz noch nicht kennt und Vorspieler hat. Dafür muss der Neuling aber auch nicht lange raten, wie er zum nächsten Abschlag findet, denn die sind alle gut ausgeschildert.Nach einem einfachen Par 3 an der 9 muss man den gleichen Weg zurücklaufen, wieder die Straße queren, um die hinteren 9 Löcher zu spielen.

Diese sind deutlich enger und der Kurs wechselt ein wenig vom Streuobst-Platz zum spessartlichen Parkland-Kurs. Gerade im Herbst mit vielem bunten Laub und Mistelbüschen in den Bäumen wird der Platz zur Augenweide und bietet zunächst einmal unterschiedlichste Löcher. Stark im Gedächtnis werden Loch 13, ein nicht allzu schweres Par 5 mit Auftaktschlag über einen Weiher und Loch 16, ein Par 4 mit starkem Anstieg als schwerstes Loch, bleiben. Von hier aus wird der Platz wieder deutlich weiter mit Blick in den nördlichen Spessart mit seinen kleinen Dörfern.
Die Situation mit Toiletten ( 2 auf dem Kurs) und Blitzschutzhütten ( 5 insgesamt) kann als vorbildlich gelten. Leider haben die Corona-Einschränkungen dazu geführt, das Pro-Shop und Gastronomie nicht näher inspiziert werden konnten. Die freundlichen Mitgliedern, denen wir auf der Testrunde begegnet sind, äußerten sich aber durchgängig positiv. Eine nach Norden ausgerichtete Terrasse läßt den Blick auf den Abschlag von Loch 10 zu. Fazit: Sollte man mal gespielt haben! Zumal das Greenfee mit 55 Euro in der Woche und 65 Euro am Wochenende wirklich fair ist.
Mehr zum Golfclub unter https://www.aschaffenburger-golfclub.de
Weitere empfohlene Golfplätze unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191

Quelle: eigen

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