Der älteste Golfplatz an der Algarve

Penina Golf im Test
Böse Zungen mögen behaupten, das sähe man dem Golfkurs gleich an, dass er der älteste ist. Doch diese Sichtweise gilt nur für den ersten Blick. 1966 von Sir Henry Cotton erbaut, begann mit dem Penina-Golfkurs die Erfolgsstory vom Golfen an der Algarve. Damals wusste man noch nicht so viel über die Bewässerung der Fairways und die Grassorten machten die Farbe auch wett. Und so glauben heute viele auf einem zerstörten Platz zu sein, dessen Fairways gelb in der Sonne leuchten. Doch das täuscht: Bermudagras, Zoysia und Paspallum kommen nicht immer grün daher, bieten aber dennoch eine gute Unterlage, um auf dem Fairway gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Grüns sind gut gepflegt ( und grün!), ebenso die Bunker. Und dennoch kann der Eindruck, ein wenig in die Jahre gekommen zu sein, entstehen, wirkt der Platz an einigen Stellen leicht verwildert. Der klassische Parkland-Kurs verfügt über breite Fairways, eingerahmt von hohem Baumbestand, immer wieder begegnen dem Spieler interessante Vögel und Schildkröten. Auch Wasser kommt auf dem Platz, wenn auch nur selten, in Form von Bachläufen oder Teichen ins Spiel. Mit 5827 Metern ((CR 71,5,Slope 137) ab Gelb und 5140 Metern ( CR73,2;Slope 129) kommt der Platz durchaus anspruchsvoll daher. In Erinnerung bleiben vor allem die Löcher 12 bis 14 entlang eines großen Teiches. Überraschend gut ist die Toilettensituation, da sich auf dem ganzen Platz gepflegte Toiletten befinden.

Praktisch ist natürlich, das sowohl Loch 1 als auch Loch 18 direkt vor dem Penina Golf Resort starten beziehungsweise enden. Wer da Gast ist, hats zum Pool nur wenige Meter, die großzügige Terrasse bietet zwar keinen Blick auf den Golfplatz, versöhnt aber mit Garten- und Poolambiente. Unbedingt sollte man die portugiesische Variante der Sangria probieren, die am besten an der Poolbar serviert wird ( mehr zum Hotel unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=3380)

Der ProShop und das Sekretariat sind im Untergeschoss des Hotels und für reine Greenfee-Spieler nicht leicht zu finden. Die Kosten schwanken je nach Saison erheblich: in den milden Wintermonaten werden 120 Euro fällig, im Juli und August spielt man für 57 Euro. Diese Schwankung von 33 bis 50 Euro gilt auch für den 9-Loch-Resort-Platz, der sich auf der anderen Straßenseite der Hauptverbindung zwischen Portimao und Lagos befindet. Der eignet sich sehr gut zum Einspieln für den besprochenen Championskurs-Platz, der in seiner traditionsreichen Vergangenheit 5 mal Austragungsort der „Portuguese Open“ war.

Mehr unter https://www.penina.com
Weitere Golfplätze in der Region
und weitere empfohlene Golfplätze weltweit unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191

Quelle: eigen

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