Dunkle Mähnen begeistern die Damenwelt

Fakten zum König der Tiere
Zum Welt-Löwen-Tag am 10. August hat das Ökosafari-Unternehmen und die Umweltschutzorganisation Wilderness Safaris Fakten rund um die elegante Raubkatze zusammengestellt. Löwen leben in einer Gemeinschaft. Anders als ihre Artverwandten leben Löwen in der Regel in größeren Rudeln. Dabei herrscht eine klare Rollenverteilung und Hierarchie. Die Weibchen sind für die Jagd zuständig, die Männchen verteidigen das Revier. Die männlichen Raubkatzen dürfen sich zuerst an der Beute bedienen, dann folgen die Löwinnen und am Ende erst der Nachwuchs.

 Komplexe Kommunikation auf bis zu acht Kilometern
Löwen haben eines der komplexesten Kommunikationsverhalten aller Katzen. Sie verständigen sich über Brüllen, Knurren, Grunzen, Stöhnen, Miauen, Schnurren, Summen, Hauchen und Kläffen. Das Brüllen bleibt allerdings ihr stärkstes Instrument und kann bis zu acht Kilometer entfernt gehört werden. Sie drücken damit territoriales Eigentum aus, schüchtern Rivalen ein, machen andere Mitglieder des Rudels ausfindig und stärken den sozialen Zusammenhalt.

Löwen klettern auf Bäume
Beutetiere finden auf Bäumen vor den Jägern Schutz? Falsch gedacht, denn Löwen klettern durchaus auch in die Höhe. Damit suchen sie aber vorwiegend Schatten im Blätterdach und Abkühlung durch eine kühle Brise. Zu beobachten ist dies beispielsweise im Kafue Nationalpark in Sambia und dem Akagera Nationalpark in Ruanda, wo Wilderness Safaris tätig ist.

 Löwen wiegen im Schnitt 180 Kilogramm
Löwen sind die größten Wildkatzen Afrikas und die zweitgrößte Katzenart weltweit nach dem Tiger. Ausgewachsene Tiere bringen es bei den Männchen im Durchschnitt auf 180 Kilogramm und bei den Weibchen auf 130 Kilogramm. Der schwerste bisher datierte Löwe wog 375 Kilogramm.
 
Von 25 Kilo Fleisch bis zu Insekten
Die Speisekarte der Löwen ist sehr vielfältig. Je nach Nahrungsangebot verschlingen sie bis zu 15 Prozent ihres Körpergewichts. Bevorzugt jagen sie dabei Antilopen und Büffel, aber auch kleine Elefanten und Giraffen. Bei großer Hungersnot kommen auch Vögel und Insekten dazu.
 
Löwen schlafen bis zu 20 Stunden am Tag
Sie suchen sich dabei kein Versteck, da die erwachsenen Tiere keine natürlichen Feinde haben – abgesehen von ihren eigenen Artgenossen. Aktiv sind sie insbesondere zwischen der Abenddämmerung und dem Morgengrauen, wenn es am kühlsten ist. Als Fleischfresser nehmen sie viele Kalorien pro Mahlzeit zu sich.
 
Dunkle Mähnen schinden Eindruck
Männliche Löwen sind aufgrund ihrer charakteristischen Mähne leicht zu erkennen. Die auffällige Behaarung schüchtert Rivalen ein und schindet Eindruck bei den Damen. Weibliche Löwen fühlen sich besonders von einer dunklen Mähne angezogen. Die Färbung gibt auch Aufschluss über das Alter des Löwen – je dunkler, desto älter ist das Tier.
 
Löwenjungen mit Leopardenmuster
Bei Löwenjungen treten dunkle Fellflecken auf, die einer Leopardenmusterung ähneln. Diese ermöglicht in den frühen Monaten eine bessere Tarnung, verschwindet jedoch schon nach kurzer Zeit wieder.
 
Wüstenlöwen in Namibia trotzen widrigen Bedingungen
Löwen passen sich gut an und kommen in unterschiedlichsten Lebensräumen vor, ob in der bevorzugten Savanne als auch in Trockenwäldern und Wüsten. Wüstenlöwen sind auf eine einzigartige Weise an ihre Umgebung angepasst. So jagen sie beispielsweise am Tag und legen weite Strecken auf der Suche nach Beute zurück. Sie ernähren sich meist von kleineren Tieren wie Antilopen, Mäusen und Vögeln und kommen bis zu zwei Wochen ohne Wasser aus.
 
Der König der Tiere ist gefährdet
In den letzten 25 Jahren hat sich die weltweite Löwenpopulation halbiert. Von 40.000 im Jahr 1994 gibt nunmehr nur noch 20.000 Tiere. Gemeinsam mit weiteren Partnern hat Wilderness Safaris daher die Lionscape Coalition gegründet. Sie hilft dem Lion Recovery Fund (LRF) dabei, seine Vision zu verwirklichen, die Anzahl der Löwen in Afrika bis 2050 zu verdoppeln. Löwen gelten als sogenannte Schirmart – wenn Löwen geschützt werden, erhält dies auch den Lebensraum um sie herum.
 
Wilderness Safaris ist eine Umweltschutzorganisation und zugleich Unternehmen für nachhaltigen Safari-Tourismus, das soziales Engagement für die Bevölkerung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander in Einklang bringt. Das Unternehmen betreibt ca. 40 Camps und Lodges in Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, Kenia, Ruanda und setzt seit 1983 auf die Kombination von sanftem Tourismus und Naturschutz. Hinter jedem Camp und Projekt steht ein sogenannter ‚Purpose‘ – eine Absicht, die darauf abzielt, Afrikas Wildnis und Wildtiere zu bewahren und die lokalen Gemeinschaften in diesen Prozess einzubeziehen.
Mehr unter https://www.wilderness-safaris.com

Quelle: Wilderness Safaris

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