Reisen in Zeiten von Corona

Tägliches Update zu Einreisebestimmungen, Stornierungen, Rechtslage
Update, Dienstag, 17.März:
Die Länder der EU schließen ab Mittag alle Außengrenzen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte ein 30-tägiges Einreiseverbot in die Europäische Union vorgeschlagen. Damit sind Reisen zu Erholungszwecken ab sofort in andere Länder de facto nicht mehr möglich. Somit wird auch dieser Artikel ab sofort nicht mehr aktualisiert.

Update, Montag, 16.März:
Ob Sylt, Amrum, Föhr, Nordstrand und Fehmarn, Rügen, Usedom, Hiddensee oder Poel: Urlaub auf den norddeutschen Inseln ist ab Montag für unbestimmte Zeit nicht mehr möglich.Deutschland schließt die Grenzen: Einreiseverbote aus Schweiz, Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg. Die Bahn schränkt den Regionalverkehr ein und verzichtet auf die Ticketkontrolle. Hamburg und Bayern schließen Bars, Kinos, Museen und Schwimmbäder, Nortdrhein-Westfalen inklusive Klubs, Saunen und Bordelle. Ebenso Österreich schließt auch alle Restaurants. Generell rät das Auswärtiges Amt generell von allen Reisen ins Ausland ab.

Deutschlands Reisekonzern TUI setzt Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb bis auf weiteres aus. TUI werde einschneidende Kostenmaßnahmen ergreifen und Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens beantragen, heißt es auf der Homepage.

Mit Sonderflügen wollen die Lufthansa und ihre Tochter Eurowings bis zu 6500 Urlauber aus der Karibik, von den Kanaren und aus Mallorca zurück nach Deutschland bringen.
Auch die Royal Caribbean Kreuzfahrtgesellschaft stellt den Betrieb ein.Wegen des Coronavirus muss auch der Flußkreuzfahrt-Anbieter A-Rosa seine Fahrten auf Donau, Rhône und Seine absagen. Costa Crociere stellt den Schiffsbetrieb weltweit bis 3. April ein. Die Schiffe dürfen französische Häfen bis zum 15. April nicht mehr anlaufen. A-Rosa-Kreuzfahrten auf der Donau werden mit sofortiger Wirkung bis zum 3. April abgesagt.


Update für Sonntag, 15.März:
Immer mehr Länder schließen ihre Grenzen: Keine Einreisen für Ausländer gibt es jetzt in Dänemark, Tschechien, Lettland, Estland und Litauen, am Montag folgt Polen, Norwegen hat seine Flughäfen gesperrt. Auf diese Weise lässt auch die Türkei keine Flugzeuge aus hochinfizierten Ländern mehr landen und verbietet auch Personen aus diesen Ländern, zu denen auch Deutschland gehört,die Einreise. Sunexpress fliegt aber noch deutsche Urlauber aus. Die USA lassen jetzt auch keine Engländer und Iren mehr einreisen. Neuseeland und Australien schicken alle Einreisende in häusliche Quarantäne, ebenso Malta.
Gesundheitsminister Jens Spahn ruft alle Urlauber, die aus der Schweiz, Österreich oder Italien zurückkehren zur freiwilligen 14-tägigen Quarantäne auf. In Spanien sind alle Geschäfte außer Supermärkten und Apotheken geschlossen. Gleiches gilt für ganz Frankreich.

AIDA stoppt alle Kreuzfahrten, 2 Schiffe haben Hamburg angelaufen und lassen alle Passagiere von Bord. Eine temporäre Aussetzung Gilt auch für Kreuzfahrten mit Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises mit Einschiffungsterminen zwischen dem 13. März und 11. April 2020.

Update für Freitag, 13.März:
Die österreichischen Bundesländer Tirol, Salzburg und Vorarlberg erklären die Wintersaison für beendet, Hotels werden behördlich geschlossen. Belgien schließt wegen des Coronavirus alle Cafés, Restaurants und Diskotheken.

Auch in den USA setzen langsam Gegenmaßnahmen ein: Viele Sportligen haben den Spielbetrieb komplett eingestellt. Disney World und Universal Studios machen den März über dicht, der Broadway bis zum 12. April. Schulen, Universitäten, Museen schließen in vielen Orten und Gemeinden. Generell gilt nach dem Einreiseverbot, bereits gebuchte Hotels,Flüge und auch Mietwagen umgehend zu stornieren.Nur dann greift zum Beispiel die Stornierungsgarantie von der Plattform "billiger-mietwagen.de" und Kunden können bei Stornierung bis 24 Stunden vor Reiseantritt ihre Anzahlung vollständig zurück erhalten.Für Kunden, die aufgrund der Kurzfristigkeit nicht rechtzeitig stornieren konnten, steht das Portal gerade mit den Mietwagen-Anbietern im Austausch, um kulante Sonderregelungen zu erreichen.

Das Königreich Thailand hat für alle Besucher aus Drittländern Überwachungs- und teilweise Quarantänemaßnahmen vorgeschrieben. So werden auch Deutsche bei der Einreise umfassend kontrolliert und müssen sich mit einer lückenlosen Kontrolle ihrer Bewegungen in Thailand einverstanden erklären.Dazu wird eine App auf das Smartphone installiert, die die Reisenden orten und ihre Route aufzeichnen kann.

Spanien hat nun ein Anlegeverbot für alle Kreuzfahrtschiffe ausgesprochen.
Welche Veränderungen es aktuell bei Kreuzfahrtschiffen gibt,- veränderte Routen, Stornierungen - kann man unter https://www.kreuzfahrttester.com/2020/03/13/kreuzfahrt-news-aktualisierung-stand-13-03-20/nachlesen.So wird das kreuzfahrtunternehmen Princess Cruises freiwillig und vorübergehend den weltweiten Betrieb seiner 18 Kreuzfahrtschiffe für 60 Tage unterbrechen. Betroffen sind alle Reisen zwischen dem 12. März bis einschließlich 10. Mai.Ebenso hat Viking Cruise den Schiffsbetrieb komplett eingestellt.

Update für Donnerstag, 12.März:
Italien schließt alle Geschäfte, geöffnet bleiben nur Apotheken und Supermärkte.US-Präsident Donald Trump lässt ab Samstag, 14.März für 30 Tage keine Einreisen aus Europa mehr zu. Ausnahmen sind Flüge aus Großbritannien und Amerikaner, die nach Hause kehren.
In Österreich finden keine Veranstaltungen mehr mit über 100 Personen statt. Der Flug- und Personenzug-Verkehr mit Italien wurde komplett eingestellt.Am Grenzpass Brenner mussten alle Touristen auf dem Rückweg nach Deutschland oder in andere Länder schriftlich versichern, dass sie keinen Stopp in Österreich planen. Von den Transitreisenden wurden die Personaldaten aufgenommen und auch die Ausweise fotografiert.
Benin verpflichtet Reisende aus Deutschland auch bei Nichtvorliegen von Symptomen zu einer 14-tägigen Quarantäne in ihrem Hotel.
El Salvador hat eine Einreisesperre für Deutsche erlassen.
Grenada hat entschieden, eine Einreisesperre für Reisende aus besonders betroffenen Ländern auf Deutschland zu erweitern.
Indien hat alle ausgestellten Visa von deutschen Staatsangehörigen, die noch nicht eingereist sind, für ungültig erklärt.
Jamaika hat die geltende Einreisesperre auf aus Deutschland kommende Reisende ausgeweitet. Ausschließliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt oder Transit durch Deutschland innerhalb der letzten 14 Tage.
Jordanien beschloss eine Einreisesperre für Reisende aus Deutschland ab kommenden Montag,16. März.
Malawi stuft Deutschland als „High Risk Countries“ ein. Das hat zur Folge, dass Einreisende aus Deutschland an den internationalen Flughäfen in Lilongwe und Blantyre zu einer Hausquarantäne verpflichtet werden.
Auch die Mittelmeerinsel Malta hat eine 14-tägige Quarantäne für alle Reisenden ausDeutschland beschlossen.
Mauritius unterzieht Reisende aus Deutschland, die Husten, Fieber oder andere Atemwegsbeschwerden haben, einer 14-tägigen Quarantäne.
Komplett abgeschottet möchte die Mongolei durch die krise kommen: Sie setzt sämtliche internationale Flüge bis zum 28. März aus. Auch eine Einreise auf dem Landweg ist derzeit nicht mehr möglich.
Mosambik ordnet für Reisende aus Deutschland eine generelle 14-tägige Pflichtquarantäne an, ebenso wie Russlands Hauptstadt Moskau.
Uganda stellt Deutsche nach der Einreise zwei Wochen unter Selbst-Quarantäne. Wer krank wirkt, muss ins Krankenhaus in Entebbe.
Zypern ordnet für alle Reisenden aus Deutschland eine 14-tägige Isolation an.

Der Lufthansa-Konzern hat seine Ankündigungen wahr gemacht und wegen des Coronavirus 23 000 Flüge in der Zeit bis zum 24. April gestrichen. Auch TAP passt die Kapazitäten der verringerten Nachfrage an. Bis Mai werden 3.500 Flüge gestrichen.

Update für Mittwoch, 11. März:
Vom 14. März an müssen sich Reisende, die sich in den 14 Tagen vor der Einreise nach Hongkong in Nordrhein-Westfalen aufgehalten haben, einer zweiwöchigen Zwangsquarantäne in einem staatlichen Quarantänezentrum unterziehen. Ausnahmen für Personen mit ständigem Wohnsitz in Hongkong sind nicht vorgesehen.

El Salvador hat eine Einreisesperre für Reisende aus Deutschland, China, Frankreich, Iran, Italien und Südkorea erlassen. Alle Personen, die sich in den 30 Tagen vor Ankunft in einem der Länder aufgehalten haben, dürfen bis auf weiteres nicht einreisen. Gleiches gilt für die Marshall-Inseln, Kasachstan überlegt, ebenso vorzugehen.

Wegen des Coronavirus will Booking.com,dass ihre Partnerhotels die kostenfreie Stornierung der Übernachtungen sowie die Rückerstattung von Vorauszahlungen ermöglichen. Im Falle der kostenfreien Stornierung erstattet Booking dann bereits gezahlte Kommissionen an die Hoteliers zurück.

Die Billigflieger Ryanair und Easyjet streichen ihr komplettes Flugprogramm nach Italien. Die vorerst letzten internationalen Flüge von und nach Italien sollen am 13.März abgewickelt werden. Beide Maßnahmen gelten zunächst bis zum 8. April, dem Mittwoch vor Ostern.

Aus Angst vor dem Coronavirus lassen die Vereinigten Arabischen Emirate keine Kreuzfahrtschiffe mehr in ihre Hoheitsgewässer. Nur Schiffe, die bereits in Dubai oder Abu Dhabi sind, dürfen innerhalb des Staatsgebiets weiter kreuzen. Dubai und Abu Dhabi sind im Winter wichtige Wechselhafen.

Die Malediven haben ihre Häfen ab sofort für Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Daher durfte die "Norwegian Spirit" zwar am Dienstag noch den Hafen von Victoria auf der Insel Mahé anlaufen, doch Passagiere und Crew mussten an Bord bleiben. Lediglich Treibstoff und Nahrungsmittel konnten aufgenommen werden.

Profitieren könnte der Hafen von Palma de Mallorca: Etwa 40-mal wurden nach Angaben der Hafenbehörde zusätzliche Anlegemanöver zwischen März und Juni beantragt. Damit möchten die Kreuzfahrtreedereien das Nicht-Anlanden an italienischen Häfen ausgleichen.

Der Artikel mit Updates inklusive 10.März:
Auch wenn in China und Südkorea die Zahlen der Neuinfektionen zurückgehen, bleibt das Corona-Virus eine große Bedrohung. Italien mit derzeit knapp 10.000 Infizierten, das momentan am stärksten betroffene Land Europas, greift bereits zu drastischen Maßnahmen: das Leben steht in weiten Teilen still, es herrscht ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot. Die Verbände in Südtirol empfehlen den Hotels, privaten Vermietern und Seilbahnen, den Betrieb ab dem 11.3.2020 komplett einzustellen. In ganz Italien wurden auch alle kulturellen, sportlichen und religiösen Veranstaltungen verboten, dazu gehören auch Gottesdienste, Hochzeiten, Beerdigungen und Taufen. Museen, Kinos, Theater, Diskotheken, Tanzschulen bleiben geschlossen, auch Bars und Restaurants fallen darunter, wenn nicht ein Mindestabstand zwischen den einzelnen Gästen und Mitarbeitern von einem Meter eingehalten werden kann.

Das thailändische Gesundheitsministerium hat eine aktualisierte Liste für Covid-19-Risikogebiete veröffentlicht, die neben China, auch Korea, den Iran und Italien als solche Risikogebiete erfasst. Laut MOPH gilt eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus für die Volksrepublik China (einschließlich Hongkong und Macau), Korea, den Iran und Italien. Besuchern Thailands, die aus diesen vier Gebieten einreisen, empfehlen die thailändischen Behörden aktuell eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen. Für Einreisende aus Deutschland gilt dies derzeit nicht. Anders sieht es auf der Insel Macao aus:Reisende, die in den letzten 14 Tagen in Deutschland waren, müssen sich auf eigene Kosten einer 14-tägigen medizinischen Überwachung im Pousada Marina Infante Hotel in Taipa unterziehen.

Laut Auswärtigem Amt hat die vietnamesische Regierung beschlossen, die Visafreiheit für deutsche Staatsbürger vorübergehend auszusetzen.

Auf den Malediven dürfen die Resort-Inseln Kuredu und Summer Resort Island sowie die von Einheimischen bewohnte Insel Thinadhoo wegen Corona-Verdachtsfällen vorübergehend weder betreten noch verlassen werden.
Wesentlich harmloser geht Saudi-Arabien mit der Gefahr um: Um die Ausbreitung von Sars-CoV-2 einzudämmen, bittet die Regierung Menschen, die aus schwer betroffenen Ländern einreisen, sich für zwei Wochen in Selbstquarantäne zu begeben, zu den bereits aufgeführten Ländern kommen hier noch Ägypten und der Libanon hinzu.

An den Grenzen lässt Tschechien durch Polizei, Zollverwaltung und Feuerwehr an der Grenze stichprobenartig Temperaturmessungen durchführen. Zudem wird Informationsmaterial verteilt, das helfen soll die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Maßnahme soll nur vorübergehend sein, aber dadurch können an der Grenze zu Bayern Staus entstehen.

Das Auswärtige Amt informiert auf seiner Webseite zum Coronavirus( Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise ) Wegen der rasanten weltweiten Ausbreitung besteht aber die Gefahr, dass weitere Länder drastische Maßnahmen wie Israel ergreifen, das Deutschen seit dem 6.März die Einreise kategorisch verweigert, und Urlauber damit überraschen.

Wenn ein Veranstalter eine Reise wegen solcher behördlichen Anordnungen nicht durchführen kann, haben Kunden das Recht, kostenlos vom Vertrag zurückzutreten und erhalten ihr Geld zurück. Reiseveranstalter wie Alltours, TUI und DER Touristik haben auf die Angst vor dem Corona-Virus reagieren und bieten Neukunden an bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umzubuchen oder wieder zu stornieren.

Reiserücktrittsversicherungen greifen übrigens bei der Angst vor Infektion nicht, sie sind gedacht für Fälle wie Unfall oder eine auftretende Erkrankung vor Reiseantritt.

Die indische Zentralregierung hat beschlossen, zunächst bis Ende März keine ausländischen Schiffe mehr anlegen zu lassen, so die Hafenbehörde von Mangalore, die als erstes Schiff der "MSC Lirica" das Anlegen untersagte. Für die indischen Behörden sind Mega Cruise Liner "Brutstätten des Corona-Virus".

Die Kreuzfahrtgesellschaft Sea Cloud Cruises gewährt seinen Kunden bis zum 31. Mai für fest für 2020 gebuchte Reisen bis einen Monat vor dem Reisetermin eine kostenlose Stornierung. Normalerweise gelten für die Nicht-Teilnahme an gebuchten Törns die branchenüblichen Stornierungsbedingungen.

Bei Oceania Cruises gibt es ein neues Reiseversprechen. Es gilt ab sofort für alle bestehenden sowie neuen Buchungen bis 30. April 2020 für Kreuzfahrten mit Abfahrten vom 10. März bis 30. September 2020. Dank dieses Reiseversprechens können sich Gäste und Vertriebspartner sicher sein, dass es bei einer gegebenenfalls ihrerseits notwendigen Stornierung zu keinem finanziellen Verlust kommt. Gäste können bis zu 48 Stunden vor Abreise stornieren und erhalten einen Future Cruise Credit in Höhe von 100 Prozent des gezahlten Kreuzfahrtpreises.

Auch die Norwegian Cruise Lines haben reagiert: Gäste der internationalen Reederei können Kreuzfahrten bis zum 30. September 2020 nun bis zu 48 Stunden vor Antritt kostenfrei umbuchen oder stornieren. Bei Stornierung werden alle bereits geleisteten Zahlungen zu 100 Prozent in Form einer Gutschrift erstattet, die für zukünftige Kreuzfahrten bis zum 31. Dezember 2022 eingelöst werden kann.


Die aktuelle Lage im Bereich „Kreuzfahrten“ und die Einschätzung des Auswärtigen Amtes unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=2512
Bei Flugreisen generell gilt: Wird einem Deutschen die Einreise verwehrt, wie im Fall Israel seit Freitag pauschal umgesetzt, handelt es sich um ein behördliches Einreiseverbot .In diesem Fall liegt nach Auffassung der meisten Reiserechtsexperten „höhere Gewalt“ vor, ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand. Sowohl eine Pauschalreise als auch ein einzelner Flug kann dann kostenfrei storniert werden. Schadenersatz oder Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung sind aber ausgeschlossen.

Anders sieht es aus, wenn Flüge storniert werden. Meist wird zwar von den Airlinern der Corona-Virus als Ursache für die Stornierung angegeben, doch oft sind es nur rein wirtschaftliche Interessen, da die Flugzeuge eine zu geringe Auslastung aufweisen. In diesem Fall liegt keine höhere Gewalt vor und die Fluggesellschaft ist nach Entschädigungen nach der Europäischen Flugreiserichtlinie verpflichtet. Ausnahme: Der Flug wird mindestens 14 Tage vor dem geplanten Abflugsdatum storniert,dann ist keine Entschädigung fällig.

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Eurowings haben ihre Kulanzregeln verändert. Bis 31. März verzichten sie ebenso wie Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Air Dolomiti grundsätzlich weltweit auf die Umbuchungsgebühren und bieten eine einmalige Umbuchung bei allen neu gebuchten Flügen unabhängig vom Buchungstarif bis 31. Dezember 2020 an, wenn Abflug- und Zielflughafen identisch sind.
Das muss bei Umbuchungen bei Eurowings nicht der Fall sein. Wenn die Umbuchung bis 31. Mai erfolgt, lässt sich nicht nur das Reisedatum kostenfrei ändern, sondern auch auf eine andere Strecke umbuchen. Allerdings muss dann eine eventuelle Preisdifferenz bezahlt werden. Auch der Ferienflieger Condor verzichtet bei neuen Buchungen auf Umbuchungsgebühren sofern es sich nicht um Economy-Light-Tickets handelt.

Aufgrund der Coronavirus-Situation bieten jetzt auch Air France und KLM den Kunden die Möglichkeit, kostenlos umzubuchen. Die Regelung gilt weltweit für alle Air France- und KLM-Tickets mit Abflug bis 31. Mai, die bis zum 31. März ausgestellt werden beziehungsweise bereits ausgestellt wurden.

Auch die Kunden der Fluglinie Qatar Airways, die Flüge bis zum 30. Juni 2020 gebucht haben oder buchen werden, erhalten die Möglichkeit, ihre Reisepläne kostenlos zu ändern, indem sie das Datum ihrer Buchung anpassen oder ihr Ticket gegen einen Reisegutschein mit einem Jahr Gültigkeit umtauschen. Beide Änderungen sind bis zu drei Tage vor Abflug möglich.

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