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Bettensteuer in Griechenland [ vom 19.02.2018 ]

Touristenboom soll Haushalt entlasten
Die Einnahmequelle Tourismus sprudelt in Griechenland wieder: Mit über 30 Millionen Besuchern kamen im letzten Jahr so viele ausländische Besucher wie noch nie. Damit konnte sich der Tourismus auch über einen Zuwachs von über 10 Prozent freuen und 1, 5 Milliarden Euro mehr einnehmen. Seit nun fünf Jahren hält der Boom an und weckt auch Begehrlichkeiten der griechischen Regierung. Premier Alexis Tsipras hatte mit seiner Mehrheit schon die Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte auf 29 Prozent erhöht, ohne der Tourismusbranche- wie vorher üblich – Rabatte zu gewähren. Zu dieser indirekten Steuer kommt nun schon seit dem 1.Januar die Bettensteuer dazu: Jeder Tourist zahlt , je nach Unterkunftsart zwischen 50 Cent und vier Euro pro Übernachtung und Zimmer fällig. Die griechische Regierung hofft, damit weitere 160 Millionen Euro zu erzielen.
Die Hoteliers sehen diese Steuer natürlich skeptisch, sie halten sich im Vergleich zu Spanien ( 14 Prozent weniger Mehrwertsteuer) und der wieder erstarkten Türkei ( 16 Prozent weniger) nicht mehr für konkurrenzfähig genug, obwohl die Buchungszahlen für Griechenland im Moment bei fast einem Viertel im Schnitt höher liegen als im Vergleichszeitraum 2017.
Redakteur: bo Quelle:

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