HOME       AKTUELLES       REISEN       GOLF       TIPPS & SERVICE       SUCHE       KONTAKT
Foto by:
Foto by: Fabian Bünker
Foto by: Zielen
Foto by: Korridor

Driver-Schläge verbessern [ vom 09.04.2018 ]


Tipps von Fabian Bünker
Fabian Bünker ist PGA Golf Professional und Diplom Trainer des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und hat sich zur Aufgabe gemacht, in seinem Blog wieder den Spaß am Golf für seine Leser zurückzugewinnen, sollten sie ihn denn wegen ihrer Fehler verloren haben:
Früher hieß es „Drive for Show, Putt for Dough“. Frei übersetzt, „der Drive ist nur die Show, am Ende kommt es auf das Putten an“. Oder, wie die Jugend heute sagt, „Am Ende kackt die Ente“. Das das kurze Spiel und besonders das Putten immer noch wichtig sind, ist auch grundsätzlich noch richtig.
Heute messe ich dem Drive in meinen Trainings aber eine immer größere Bedeutung zu. Denn, wenn der Drive auf dem Fairway liegt, dann wird der Rest des Spiels relativ einfach. Daher 3 einfache Tipps:
1. Tipp für den Platz: Besser Zielen
Mein Credo für das Set-Up lautet: Starte mit 0 Fehlern. Und das Zielen ist ein enorm wichtiger Teil des Set-Ups. Meine Erfahrung ist die, das die meisten Golfer sich nur ein grobes Ziel suchen. „Den Baum da hinten“ oder „Einfach Mitte Fairway“ und ähnliches sind Aussagen, die ich immer wieder höre, wenn ich frage, wo es denn hingehen soll. Das Problem dabei ist, dass unser Gehirn am besten arbeitet, wenn es ein möglichst kleines und präzises Ziel anvisieren kann. Darum mein erster Tipp: Suche dir ein möglichst kleines Ziel am Horizont. Zum Beispiel einen Ast an einem Baum oder noch besser, ein Blatt an einem Baum.
2. Tipp für dein Training: Korridor treffen
Bei den Profis gilt: Länge vor Präzision. Für Amateure gilt: Präzision is King! Denn je mehr Fairways du triffst, desto einfacher wird der nächste Schlag für dich! Und desto entspannter kannst du spielen. Jetzt kannst du dich nicht mit einem Eimer Bälle auf den 1. Abschlag stellen und versuchen möglichst oft das Fairway zu treffen. Darum mein Tipp: Simuliere das Fairway auf der Range. Suche dir einen Korridor von ca. 25- 35 Metern breite. Am besten nimmst du dazu zwei Entfernungsschilder links und rechts auf der Range. Jetzt nimmst du dir 14 Bälle. Warum 14? Ganz einfach. Auf einem normalen Par 72 Platz hast du 14 Abschläge an Par 4 und Par 5 Löchern. Schlage nun diese 14 Bälle mit deiner vollen Routine und zähle, wie häufig du den Korridor Carry triffst. Triffst du weniger als 7 mal den Korridor, solltest du unbedingt den Pro deines Vertrauens aufsuchen und an einem Drive arbeiten. Das Ziel wäre, dass du mind. 10 Fairways triffst.
3. Tipp für deinen Schwung: Rhythmus
Je besser dein Rhythmus, desto besser dein Schwung, desto präziser deine Drives. Jeder Golfer hat einen anderen Rhythmus. Der eine ist schneller, der andere langsamer. Das ist einfach eine Typfrage. Suche dir also deinen eigenen Rhythmus. Entweder durch eine Melodie, die du innerlich mitnimmst oder z.B. ein Wort, dass du dir vorsagst. Am Effektivsten hat sich für mich aber das mMtzählen herauskristallisiert. Versuche beim nächsten Training einmal von 1- 5 mitzuzählen, wenn du den Driver schlägst.
1 - Schläger am Ball aufsetzten, 2 - 9 Uhr Rückschwung, 3 – Top, 4 – Impact, 5 – Finish
Diese und weitere Tipps von Fabian Bünker finden Sie unter https://www.fabianbuenker.de
Redakteur: Fabian Bünker Quelle: eigen

eXTReMe Tracker