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Typhus-Impfung für Indien-Touristen [ vom 11.10.2018 ]


Centrum für Reisemedizin warnt vor Ansteckung
Wer eine Reise nach Südindien plant, sollte sich gegen Typhus impfen lassen. Das rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Nach den Überschwemmungen in Kerala im August ist es zu einem schnellen Anstieg der Typhusfälle gekommen. Der
Erreger ist das Typhusbakterium, das fäkal-oral übertragen wird, also beispielsweise durch verunreinigte Nahrungsmittel oder verschmutztes Wasser.
In der Inkubationszeit von 6–30 Tagen dringen die Erreger in die Darmwandzellen ein und wandern über das lymphatische System in die Blutbahn. Erst wenn die Erreger dort angekommen sind, kommt es zum Krankheitsausbruch , zum Beispiel mit hohem Fieber. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, ausschließlich abgekochtes Wasser zu verwenden oder original verpacktes, gekauftes Wasser. Das CRM rechnet mit weiteren Ausbrüchen. Auch aus einem anderen Grund raten die Reisemediziner "nachdrücklich" zur Impfung. "Uns stehen für die Behandlung erkrankter Reiserückkehrer nur wenige Antibiotika zu Verfügung, deren Anzahl sich durch die sich entwickelnden Resistenzen weiter verringern wird", erklärt Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM.
 
Infos zur Reisemedizin unter https://www.crm.de
Redakteur: Bo Quelle: Centrum für Reisemedizin

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