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Foto by: bo,die schwere 6
Foto by: bo, Par3 mit Halbinsel-Grün
Foto by: bo, gepflegte Spielflächen und Bunker
Foto by: bo, Blick aufs Clubhaus

Golfen im märkischen Sand [ vom 29.04.2015 ]

Der Berliner Golf&Country Club Motzener See im Test
Nobel erscheint die Einfahrt zum Berliner Golf&Country Club Motzener See im Süden von Berlin, sauber und gepflegt. Das Personal ist besonders freundlich und hilfsbereit, der Gast fühlt sich sofort geborgen und gut aufgehoben. 27 Loch, dazu ein 9- Loch-Kurzplatz, Driving Range, Golfschule, nichts scheint auf dieser Anlage zu fehlen. Bei der A/B-Kombination sind für die Herren 6038 Meter ( CR:72,5, SL: 140), für die Damen 5286 Meter (CR:74, SL 134) zu überwinden. Während des Tests wurden die 9 Löcher des A-Kurses, 5 des B-Kurses, und 4 des C-Kurses nach der Vorgabe durch die Rezeption gespielt. Nur an einer Stelle war es durch fehlende Hinweisschilder ein wenig schwierig, das Anschlussloch zu finden. Das hat aber der Spielfreude auf diesem Meisterschaftsplatz keinen Abbruch getan. Der Gast versteht auf Anhieb, warum am Motzener See von 1994 bis 1997 die German Masters stattfanden. Freie Ebenen, Wasser, Wald, alles scheinbar natürlich eingebettet in die märkische Landschaft lassen keine Langeweile aufkommen. Der anspruchsvolle Platz verfügt über strategisch gut platzierte Bunker und fordert auch in den Waldstücken präzises Spiel, auch und gerade bei Bachläufen und Seeufern. Am Abschlag finden sich informative Tafeln, die dem Gast nicht nur Hinweise zu Länge und Schwierigkeitsgrad geben, sondern auch schon die Besonderheiten der bevorstehenden Aufgabe deutlich machen. Selbst Mülltrennung ist an den Abschlägen kein Fremdwort, eine bestechend saubere Anlage.
Und auch für das Umfeld scheint an alles gedacht: 11 Schutzhütten und 3 Toilettenanlagen sowie 2 Stationen mit Defibrillator befinden sich auf dem Platz. Allerdings wäre in der Mitte des A-Kurses eine weitere Toilette wünschenswert. Wer am schwersten Loch des Golfclubs (Loch 6) ein Bedürfnis verspürt, sieht zwar durch die Bäume die Toilettenanlage der Autobahnraststätte, die allerdings durch einen meterhohen Zaun unerreichbar bleibt. Auf dem Platz ist das nächste Örtchen mindestens 1,5 Kilometer entfernt.
Das Greenfee kostet für Gäste an Wochentagen 68 Euro, am Wochenende 85 Euro, es gibt aber auch die Möglichkeit, 5er oder10er Karten mit erheblichen Rabatten zu erwerben. Der 9-Loch-Kurzplatz kostet 28 Euro, das Cart 32 Euro. Damit können die Preise als dem Platz angemessen bewertet werden. Die Gastronomie darf das Etikett „gehoben“ für sich in Anspruch nehmen, derzeit wird für ein halbes Pfund Spargel mit Sauce hollandaise und Kartoffeln 14, 50 Euro genommen (soll ein Filetsteak dazu, kommen 21,50 Euro on top).
Mit dem Hotel Residenz Motzener See und dem Tropical Islands ( siehe unseren Bericht „Regenwald im märkischen Sand“ unter http://https://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=707&cat=reisen) gibt es spezielle Arrangements. Nicht umsonst gehört der Berliner Golf&Country Club Motzener See zu den „Leading Golf Courses Germany“. Man sollte ihn auf jeden Fall gespielt haben, auch wenn die Anreise vielleicht etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, da der eigentlich recht nahe liegende Flughafen BER auch in absehbarer Zeit noch nicht als Anreisestation in Frage kommt.
Weitere Informationen unter: https://www.golfclubmotzen.de
Ein kombiniertes Angebot mit Übernachtung in Berlin findet sich bei Swissotel.
(Link: http://https://www.swissotel.de/hotels/berlin/promotions/golf/golf-getaway)
Redakteur: und Bilder: bo Quelle: eigen

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