Hepatitis A grassiert in Mittelböhmen und Prag
Die tschechische Gesundheitsbehörde vermeldet für das laufende Jahr Höchstwerte bei den Infektionen mit Hepatitis A. In den vergangenen Monaten steckten sich bereits über 2000 Personen an; in 28 Fällen endete der Krankheitsverlauf tödlich.
Die meisten Erkrankungen werden derzeit in der Hauptstadt Prag sowie in den Regionen Mittelböhmen und Karlsbad sowie im Wintersportort Boží Dar (Gottesgab) im Erzgebirge registriert.
Die Viruserkrankung kann sich über eine Schmierinfektion oder die Aufnahme von kontaminierten Lebensmitteln und Trinkwasser verbreiten. Häufige Infektionsquellen sind Meeresfrüchte sowie Salate, Gemüse und Obst, die mit verunreinigtem Leitungswasser gereinigt wurden.
Da das Virus die Leber befällt, kann sich eine Gelbfärbung der Augen und der Haut (Ikterus) als eines der ersten Krankheitszeichen bemerkbar machen. Fieber, Bauschmerzen und Juckreiz, vor allem an Händen und Füßen, sind weitere typische Symptome für Hepatitis A. Die Krankheit verläuft nur selten tödlich, bei Kindern häufig sogar symptomfrei. Eine durchgestandene Infektion führt zu lebenslanger Immunität.
Gegen Hepatitis A gibt es eine wirksame Schutzimpfung, die insbesondere für Reisende in Länder mit niedrigen Hygienestandards empfohlen wird. Verabreicht wird sie in zwei Einzeldosen oder in Kombination mit einer Impfung gegen Hepatitis B.
Quelle: ADAC
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