Bhutans Weg in den Tourismus
Man mag es als buddhistische Weisheit empfinden oder profaner als wahre Menschenkenntnis. Die beste Steuerung von touristischen Strömen funktioniert über das Geld. So gilt für den zweitgrößten Wirtschaftsfaktor des Landes, dass nur Klasse statt Masse nachhaltigen Tourismus und behutsames Wachstum schafft. Erreicht wird dieses Ziel durch das rigorose "Abkassieren" von Touristen. Besucher müssen für die Organisation ihrer Reise einen lizensierten einheimischen Reiseveranstalter wählen.Unterwegs werden sie von Einheimischen Führern begleitet und zahlen dafür einen Minimumpreis von 250 US Dollar pro Person und Tag. Darin sind Übernachtungen in Unterkünften mit mindestens 3 Sternen enthalten, ebenso alle Mahlzeiten,Wasser, Tee, Kaffee, alle Transportmittel und Eintrittsgelder.
Damit kommt Bhutan dem Traum seines Königs Jigme Singye Wangchuck vom Bruttosozialglück näher: Es geht davon aus,dass Menschen am glücklichsten sind,wenn sie in einer Gesellschaft mitweinet möglichst gerechten Einkommensverteilung in mitten einer intakten Umwelt und in stabilen sozialen Verhältnissen. Auch das Wirtschaftswachstum und das Anhäufen von Wohlstand werden staatlich kontrolliert und spielen in Bhutan eine untergeordnete Rolle.
Weitere Informationen unter:https://www.tourism.gov.bt
Quelle: Eigen
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