Was seit 2019 im Golf gilt
Immer wieder wird auf deutschen Plätzen noch nach Regeln gespielt, die seit 2019 nicht mehr aktuell sind. Seit fünf Jahren gilt aber ein komplett neues Regelwerk, festgelegt durch die weltweit anerkannten obersten Regelhüter R&A und USGA. Immer noch wird gewartet, bis der vom Loch am weitesten entfernt liegende Ball vom jeweiligen Spieler bewegt wurde. Dabei gilt „Ready Golf“ zur Beschleunigung des Spiels, denn Spielbeschleunigung oder Vereinfachung spielten bei der Regelreorganisation eine übergeordnete Rolle.
? Auch Ballsuchzeit ist verkürzt
Die maximale Zeit für die Suche nach einem verlorenen Ball wurde von fünf auf drei Minuten reduziert. Jeder Schlag soll inklusive Vorbereitung nicht mehr als 40 Sekunden dauern, ein Umstand, den wohl einige „Probesschwinger“ gerne vergessen. Unter „Ready Golf“ wird dabei das Schlagen außerhalb der Reihenfolge verstanden, was den Spielfluss erheblich beschleunigen kann. Gerade auf dem Grün müssen nicht alle Spieler warten, bis auch der letzte Spieler seinen Putter aus dem Bag hervorkramt.
Richtig droppen
Für das Droppen gelten ebenfalls neue Regeln: Der Ball muss aus Kniehöhe gerade nach unten fallengelassen werden. Dabei darf er nicht gerollt werden, auch Werfen oder Drehen ist nicht erlaubt. Er darf den Spieler nicht treffen, bevor er den Boden berührt. Der Ball darf auch straffrei gewechselt und mit einem anderen Ball weiterspielt werden, wenn Erleichterung in Anspruch genommen wurde, unabhängig davon, ob das Droppen mit oder ohne Strafschlag erfolgte. Beim Droppen muss der Ball im definierten Erleichterungsbereich ("Schlägerlängen") zur Ruhe kommen. Ansonsten wir der Ball dort hingelegt, wo er beim zweiten Drop den Boden traf. Es zählt immer der längste Schläger - ausgenommen Putter - bei der Bemessung eines Erleichterungsbereichs.
Einen Überblick über das Regelwerk gibt es auch bei golf.de
Quelle: Golf.de
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