hügeliges, kleinbesiedeltes Ostbayern
Beste Brotzeit ( hinten mit Rott-Nudln)
Erdäpfelkas
Sabine Zellhuber
Auf Hoftour in der Rottal-Inn-Welt
Eventuell kennt man die Orte Eggenfelden, Pfarrkirchen, Simbach am Inn oder Bad Birnbach, die einen als Verwaltungs-oder Schulzentren, die anderen wegen eines Papstes oder als Gesundheitsort neben Bad Griesbach. Doch von Postmünster, Hebertsfelden oder Wurmansquick haben die wenigsten schon gehört, aus der kleinbesiedelten Hügellandschaft im südlichen Niederbayern.
Aber genau in dieser Landschaft gedeiht viel, werden alte Rezepte bewahrt, Neues ausprobiert. Und experimentierfreudig war man in dieser Landschaft schon immer. Grund genug, hier mal über die Höfe zu ziehen. Eine Broschüre des Landratsamtes Rottal-Inn gibt sogar vor, wann die jeweils beste Jahreszeit für den Besuch der einzelnen Höfe ist: Mit Alpakas wandern im März, zur Kamerunschafzucht im April, zum Wollschweinhof im August oder zum Kinderpferdeland Gillöd ganzjährig.
Kräuter und Gärten
Das gilt auch für den Bürgerwald in Eggenfelden, Deutschlands erstem Waldlehrpfad mit Augmented Reality:Mit dem Handy gehts in den Wald und so kann man auch den Ameisenhaufen nicht nur „in echt“sehen, sondern auch, was sich in seinem Inneren verbirgt. Kräuter und Rosen lassen sich bei Wanderungen erfahren, genauso, wie eine Kombination aus Kräutern mit Yoga-Übungen. Und s‘Kräuter Gartl vom Greinhof darf man nicht vergessen: Hier gibts Gartenführungen mit Kaffee und Kuchen.
Kulinarisches aus Ed bei Wurmannsquick
Ja und bei der Zellhuber Sabine in Ed, da muss man unbedingt vorbeischauen, wenns ums leibliche Wohlergehen geht. Nicht nur, dass sie die ganzen traditionellen Gerichte drauf hat, nein, sie kann auch noch Gschichterln dazu erzählen, warum das viereckige Schmalzgebäck mit Marmeladen-Füllung „Arme-Seelen-Taferl“ heisst, dereinst ein Give-away der Wohlhabenden an die Armen, eine Art Ablasshandel für den „guten“ Platz im Himmel.
Und bei ihren Kochkursen, die sie für bis zu 8 Personen anbietet, gibts Schmalzgebackenes und Mehlspeisen, von den „Auszogenen“ bis zum „Millirahmstrudel“. Und natürlich dürfen die Rottnudln nicht fehlen, ein Schmalzgebäck, nur hier in der Region zuhause, passend zu Süßem und Deftigem. Manchmal baut sie ihre Küche auch im Freilichtmuseum Massing auf und lehrt die Kunst des Backens, zum Beispiel der richtigen „Hollerkiacha“, Gebackenes aus Holunderblüten.
Mehr von ihr unter https://www.instagram.com/d.leibspeis.de.koch.ma
Mehr zur Region unter https://www.rottal-inn.de
Informationen über Ostbayern unter https://www.ostbayern-tourismus.de
Quelle: eigen
Share on Facebook