Größte Bauhaus-Dichte weltweit
Nüchtern weiß neben knallbunt
Die verwinkelten Gassen ..
..im Stadtteil Florentin
Mittelalterliches Jaffa
Blick auf den Stadtstrand
Pulsierendes Leben…
Oder bewußte Gelassenheit
Urlaubsstimmung
Tel Avivs urbane Kunstszene
Stadt der Kontraste: Zwischen weiß getünchten Bauhaus-Fassaden und bunten Graffiti-Wänden entfaltet sich in Tel Aviv eine Mischung aus Architekturgeschichte und urbaner Kunst in der israelischen Metropole.
Die Weiße Stadt
Auch wenn die aktuellen militärischen Auseinandersetzungen noch nicht vorbei sind: Es lohnt sich, für die Zeit danach zu planen. Denn Tel Aviv beherbergt die weltweit größte Ansammlung von Bauhaus-Gebäuden – über 4.000 an der Zahl. Die sogenannte Weiße Stadt wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Viertel rund um den Rothschild-Boulevard ist ein guter Ausgangspunkt für eine architektonische Zeitreise in die 1930er-Jahre. Besonders beeindruckend sind Gebäude wie das Liebling-Haus in der Idelson Street, das heute als Zentrum für Bauhaus-Kultur dient und von Deutschland gefördert wird, oder das Engel-Haus in der Rothschild-Allee, das als eines der ersten Bauhaus-Gebäude mit freistehenden Stützen gilt.
Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, sollte das Bauhaus Center auf der Dizengoff-Straße besuchen. Hier gibt es nicht nur Ausstellungen und Design-Objekte, sondern auch geführte Touren, die Architektur-Enthusiasten zu den wichtigsten Gebäuden führen.
Graffiti-Kunst in Florentin
Ein krasser Kontrast zu den minimalistischen Bauhaus-Gebäuden erwartet Besucher im Szeneviertel Florentin. Hier haben sich Tel Avivs Street-Art-Künstler ausgetobt und aus unscheinbaren Hausfassaden riesige Leinwände gemacht. Besonders die Straßen HaCarmel, HaMasger und die Umgebung der Florentin Street sind gespickt mit beeindruckenden Kunstwerken.
Viele Werke haben politische und gesellschaftskritische Botschaften, andere sind einfach nur bunt und kreativ. Touren wie die von „Alternative Tel Aviv“ führen zu versteckten Kunstwerken und erklären die Hintergründe zu Künstlern wie Know Hope oder Dede, die international bekannt sind.
Ein Highlight für Street-Art-Fans ist auch die Beer Sheva Street, wo sich immer wieder neue Kunstwerke finden. Tipp: Die besten Fotos entstehen am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das Licht sanfter auf die bunten Wände fällt.
Kombination beider Welten
Das Schöne an Tel Aviv ist, dass man beides erleben kann: Die Eleganz des Bauhaus-Stils und die Kreativität der Straßenkunst. Wer beide Seiten der Stadt verbinden möchte, kann eine Architektur-Tour auf dem Rothschild-Boulevard mit einem Spaziergang durch das angrenzende Neve Tzedek kombinieren – eines der ältesten und charmantesten Viertel der Stadt, das sowohl historische als auch moderne Baukunst vereint.
Fazit: Tel Aviv ist ein Paradies für Kunst- und Architekturliebhaber und bietet spannende Kontraste. Tipp: Unbedingt einen Ausflug nach Jaffa machen, dem historischen Viertel der Metropole - und den Stadtstrand genießen.
Achtung: Unbedingt die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes berücksichtigen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/israelsicherheit-203814. Man sollte einen Städtetrip von der aktuellen Sicherheitslage abhängig machen.
Weitere Informationen zu Tel Aviv unter https://www.visit-tel-aviv.com/en/tourist-information-centers/
Informationen zu Israel unter https://www.goisrael.com
Quelle: Eigen
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