Vom Geburtshaus von H.C. Andersen…
…führen Fußspuren durch die ganze Stadt…..
…vorbei an seinen Märchen..
..bis zum Andersen-Hus..
..mit seinen Traumgespinsten..
..und Märchen
Alter Handelshof in Odense
Mit dem Kramboden
Bummeln in der Kleiderfabrik
Unscheinbare Werkstatt als Sternerestaurant
Amuse Gueule
7 Gänge mitJakobsmuschel..
..und Wachtel auf roter Beete
Kontrastprogramm in Storms Pakhus
Mit rustikaler Toilette
Mit rustikaler Toilette
Gemütliches Odense
Märcheninsel Fünen-Serie Teil 2
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Wer die Märcheninsel Fünen bereist, sollte unbedingt ein paar Tage in Odense einplanen. Wir versprechen: Es lohnt sich, auch für Golf-, Angel- oder Naturfreaks. Die drittgrößte Stadt Dänemarks mitten auf Fyn hat zwar fast 200.000 Einwohner, mutet aber eher an wie ein idyllisches, dörflich geprägtes Städtchen mit gepflasterten Gassen, bunten Fassen, windschiefen mittelalterlichen Häusern. Wir waren vom ersten Moment an verzaubert vom ganz eigenen, gechillten Odense-Charme.
Jeder scheint hier jeden zu kennen. Auf der Straße, in Cafes, Eisdielen und auf Stadtteilmärkten trifft man sich gern auf einen Ratsch. Jung und Alt cruisen mit dem Rad durch die Gassen. Bis auf Tram und leise Elektrobusse sind Autos weitgehend aus dem Zentrum der entspannten Unistadt verbannt. Von Hektik keine Spur. Beim Spaziergang durch das Viertel rund um das Hans Christian Andersen Haus ist man als Besucher manchmal ganz allein unterwegs – und kann in aller Ruhe die vielen malerischen Bürgerhäuser neben mittelalterlichem Fachwerk bestaunen. Und einen Blick in die winzigen Häuschen ohne Gardinen riskieren. Oder in den vielen Second-Hand-Läden nach Schnäppchen stöbern.
Hans Christian Andersen prägt
Odense ist sehr gut zu Fuß zu erkunden. Schon nach wenigen Metern wird klar: Diese Stadt ist mächtig stolz auf seinen berühmtesten Bürger, den weltbekannten Dichter Andersen. Der kleine Hans Christian wurde 1805 in Odense geboren. Von hier aus eroberte er die Welt mit seinen Märchen. Heute erinnern in der ganzen Stadt Skulpturen an seine Märchenfiguren wie etwa das Denkmal des Zinnsoldaten, der Kaiser mit seinen neuen Kleidern oder Däumelinchen in einer Blume.
Wer richtig tief in seine Märchenwelt eintauchen möchte, sollte das innovative Andersen-Museum besuchen, mitten in einen kleinen Park im Andersen-Viertel in der Altstadt gebaut. Besucher werden in diesem modernen Rundbau wie in einem Schneckenhaus unter die Erde geführt – auf dass sie regelrecht eintauchen können in die Magie seiner Geschichten, in sein Leben und Wirken. Beeindruckend schön gestaltet.
Kramboden und Klaedefabrik
Auch überirdisch gibt es jede Menge Zeitreisen in die Vergangenheit zu entdecken. Was uns unvergesslich bleibt, ist der alte Kaufmannsladen „Kramboden“ in der Altstadt. In dem denkmalgeschützten Fachwerkladen aus dem 16. Jahrhundert findet man zwischen knarzenden Holzbalken jede Menge Krimskrams aus dem Alltag der Dänen aus drei bis vier Jahrhunderten. Neben Nachttöpfen, Teeeiern, Süßholzstangen hängen uralte Lampen wie auch echte Antiquitäten mit Zertifikat. Nur die historische Ladeneinrichtung ist unverkäuflich. Bezahlen geht online. Die betagte Verkäuferin spricht exzellent Englisch. Eine echte Schau, das Geschäft.
Sehenswert ist auch die schicke Einkaufs- und Kulturmeile rund um die ehemalige Textilfabrik „Brandts Klaedefabrik“, ein riesiges, verzweigtes Areal mitten in der Stadt. Früher wurden hier Kleider genäht, heute ist es ein beliebter Hotspot in Odense. Man geht hier aus, trifft sich in den modern gestalteten Cafes und Restaurants, geht shoppen oder ins Kunstmuseum Brandts mit über 15.000 Kunstobjekten und fotografischen Arbeiten internationaler Künstler. Selbstverständlich hat Odense auch ein kleines, hübsches Schloss zu bieten plus Königsgarten drumherum. Außerdem Bootstouren auf dem Fluss A (mit Kringel auf dem A), von Mai bis Ende August.
Vom Sternerestaurant bis zum Streetfood
Wer richtig gut essen gehen möchte, sollte im ARO einen Tisch reservieren. Am besten schon von zu Hause aus. Das einzige Sternerestaurant auf Fünen ist vor etwa acht Jahren in eine ehemalige Pumpenfabrik mit Werkstattambiente in Odense eingezogen – und wurde vor einiger Zeit tatsächlich mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Seither ist der Andrang groß. Die aufmerksame ARO-Crew zaubert an nur etwa zehn Tischen ungewöhnlich-moderne Kreationen auf den Teller. Allein schon das ausgefallene Urkorn-Brot aus Emmermehl ist ein Gedicht – und jede Reservierung wert. Die Preise für das kleine wie große Menü plus Wein- oder Saftbegleitung liegen zwischen. 200 und 267 Euro überraschend erschwinglich. Geheimtipp.
Ebenfalls hip, aber deutlich touristischer geht es im Storms Pakhus zu, einer Art Street-Food-Halle mit Indoor-Biergarten in Odense. Im riesigen alten Lagerhaus aus den 40er-Jahren wird heute an unzähligen Essenständen aus aller Welt gekocht. Ob griechisch, indisch, japanisch, italienisch, türkisch, chinesisch oder mexikanisch: Hier trifft sich – kulinarisch gesehen – die halbe Welt. Die Auswahl ist riesig, die Atmosphäre gechillt, der Alkohol teuer. Die Preise fürs Essen sind nicht automatisch an jedem Stand günstig. Im Sommer lockt der Außenbereich mit Cocktailstation, Live-Musik und Lichterketten.
Übernachtungstipp: Am besten mittendrin einquartieren im Hotel Odeon. Der moderne Viersterner liegt nur einen Steinwurf vom Andersen Haus und der Altstadt entfernt, das Konzerthaus Odense ist um die Ecke, sämtliche Sehenswürdigkeiten in Laufnähe. Die Zimmer sind großzügig gestaltet, Parken ist in der Tiefgarage möglich. Preisbeispiel: Für zwei Nächte vom 17. bis 19. Juli kostet das Doppelzimmer (für 2 Personen) via booking.com aktuell 319 Euro, super Frühstück inbegriffen.  Â
Teil 1 über Fünen unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=4851
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Weitere Informationen unter https://www.visitfyn.de
https://www.hcandersenshus.dk
https://www.restaurant-aro.dk
https://www.hotelodeon.dk
Quelle: Eigen
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