Nationalpark gibt noch „Schonfrist“ für zwei Jahre
Eigentlich heisst der Ayers Rock, der rotsteinige „Buckelwal“ im Herzen Australiens: Uluru. Und der Uluru dürfte wohl das wichtigste Heiligtum der Aboriginies, der eigentlichen Bevölkerung Australiens sein. Immer wieder gab es Beschwerden der australischen Ureinwohner über „ungebührliches Verhalten“ von Touristen beim Besteigen des Uluru. Jetzt hat das Management des Uluru-Kata Tjuta Nationalparks gehandelt, und das Besteigen grundsätzlich verboten. Dass dies überhaupt möglich wurde, hat die verwaltung einem kleinen Trick zu verdanken: Schon in den vergangenen Jahren waren die Urlauber gebeten worden, auf das Besteigen zu verzichten. Da sich viele Touristen offensichtlich daran hielten und den heiligen Felsen nicht mehr erklimmen wollten, sank der Anteil der „Klettertouristen“ unter 20 Prozent. Dadurch wurde eine wichtige Voraussetzung für ein Kletterverbot erfüllt. Als Absage an den Tourismus will Park-Chairman Sammy Wilson die Schließung aber nicht verstanden wissen: "Wir wollen nicht den Tourismus stoppen, sondern nur diese eine Aktivität."
Quelle: Travel One
Share on Facebook
Highlight
Der Golf Club Baden-Baden im Test Kaum ein Golfplatz in Süddeutschland verbindet Natur, Geschichte ... [mehr]
Top Stories
Was der Euro in Urlaubsländern 2026 wert ist Ein Euro ist nicht überall gleich viel wert: Je nach ... [mehr]
Ungarns unbekannte Unterwelt Statt im Sommer im Meer abzutauchen, lohnt sich in Ungarn auch eine Re... [mehr]
Einchecken im Ersten Sauerteighotel „Grand Dough“ in Kiel Wie überlebt mein Sauerteig vier Woche... [mehr]
Besuch der südlichen Toskana Wir freuen uns auf unser Landhaus im Olivenhain. Laut Navi ist es nic... [mehr]
Empfohlene Beiträge
Suche
Werbung