Vom Mittelalter bis in die goldenen Zwanziger

Zeitreisen als touristischer Mehrwert
 
München in der Renaissance-Zeit im Jahre 1569:
Auf dem heutigen Marienplatz steigt ein Ritterturnier.
Ein farbenprächtiges Spektakel, verfolgt von Tausenden von Schaulustigen.
300 Jahre später während der Regentschaft von Ludwig II: Auf dem Dach der Residenz thront unter einer Glaskuppel ein exotischer Wintergarten mit See und Pavillons – eine der Traumwelten, die der bayerische Märchenkönig Realität werden lässt.
In diese faszinierenden Welten aus vergangene Zeiten kann der moderne Tourist per VR-Brille eintauchen und sich ähnlich  verzaubern lassen, wie einst Ludwig II oder die Menschenmenge beim Ritterturnier während der Renaissance.
 
Ergänzung statt Ersatz
 
„Ein virtuelles Erlebnis ist kein Substitut, sondern eine Ergänzung“, sagt TimeRide-Geschäftsführer Jonas Rothe bei einer Veranstaltung des Travel Industry Club in München. Solche Erlebnisse machten im Gegenteil Lust darauf, in die virtuell inszenierten Orte zu reisen und dort auch reale Erlebnisse zu sammeln. Diesen Effekt bestätigt in der Münchner Diskussion auch Tourismus-Forscher, Professor Armin Brysch.
 
Adi Hadzimuratovic von der digitalen Gäste-Plattform neusta destination.one will möglichst viele touristische Ziele mit den VR-Möglichkeiten ausstatten und sagt: „Wichtig ist es, einen Zugang zu bieten, der wirtschaftlich ist.“ Bislang gäbe es die virtuellen Ergänzungs-Welten vorwiegend in den touristischen Städte-Hotspots, weniger in der Region.
TimeRide-Geschäftsführer Jonas Rothe hofft auf den großen virtuellen Durchbruch über seine Zukunfts-Vision vom 3D-Internet, dem auch räumlich erlebbaren Internet, denn „Wir Menschen denken, sehen und träumen in 3D.“  
 
TimeRide betreibt seine Zeitreisen seit dem Start in Köln 2017 in insgesamt fünf deutschen Städten. Neben München und Köln sind das Dresden, Berlin und Frankfurt. Die verschiedenen TimeRide-Touren werden ab 13,50 Euro angeboten.
 Mehr über die 3D- erlebbaren Reisen unter: https://www.timeride.de
 
Zu den Fotos (kommen separat) :
 
 
Diskussion zur virtuellen Reise-Zukunft: (v.l.n.r): Jonas Rothe (Geschäftsführer TimeRide), Armin Brysch (Tourismus-Professor) und Adi Hadzimuratovic ((CEO neusta destination.one)

Quelle: Eigen

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