Studie legt Zusammenhang nahe
Eingeführt wurden die Terminals bei den Hamburger-Schnellbratereien eigentlich, um die Wartezeiten zu verkürzen und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Auf Touchscreens tippt man ein, was man will, zahlt mit Kreditkarte und holt dann nach dem Aufruf seiner Nummer, seine Bestellung ab.
Doch schnell haben die Manager von McDonalds gemerkt, dass sich damit auch der Umsatz steigerte. Das ZDF-Wissensmagazin "WISO" sieht hierfür einen einfachen psychologischen Trick als ursächlich an. Dadurch, das bei der Bestellung kein Gegenüber ist, der die Order bewerten könnte, fällt ein schlechtes Gewissen oder gar ein sozialer Druck, sich ein wenig einzuschränken, weg. Es wird ungehinderter bestellt, zumal auch noch die Menueführung , gekoppelt mit Kombinationsmöglichkeiten, zu weiteren Zusatzkäufen animiert.
"WISO" berichtet zudem über eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2017, die Einkäufe über Touchscreen-Displays mit Desktop-Bestellungen verglich. Obwohl ein direkter Zusammenhang zwischen Touchscreens und dem Kaufverhalten nicht eindeutig nachgewiesen wurde, wird vermutet, dass der spielerische Aspekt der Displays eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielt. Außerdem führt diese Art der Order zu"hedonistischen" Einkäufen, Genuss und Freude am Augenblick.
Quelle: Div, Wiso
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