Daniel Froschauer (li) und Autor Rupert Heigl
Wiener Philharmoniker in action
Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Goldenen Saal des Musikvereins in Wien ist das vielleicht berühmteste Konzert der Welt. Der Vorstand der Philharmoniker, Daniel Froschauer, hat trotz eines vollen Terminplans Zeit für ein kurzes Interview mit dem Magazin Reisen und Golfen mit unserem Autor Rupert Heigl gefunden.
Rug( Reisenundgolfen.de): Herr Froschauer,welches Instrument spielen Sie im Orchester und wie lautet ihr offizieller Titel?
Geige. Primgeiger und Stimmführer und Vorstand der Wiener Philharmoniker, Professor Daniel Froschauer
Rug: Seit wann spielen Sie dieses Instrument und wie sind Sie dazu gekommen?
Seit Kindheitstagen an, mein Cousin hat schon Violine gespielt und ich habe mit 4 Jahren damit begonnen.
Rug:War ein Orchester (Philharmoniker?) ihr Ziel in der Kinder- und Jugendzeit?
Die Musik wurde mir in die Wiege gelegt, ich begann bei den Wiener Sängerknaben und bald als Geiger im Orchestergraben der Wiener Staatsoper.
Rug:Seit wann spielen Sie bei den Philharmonikern?
seit 1998
Rug:War es schwer in das Orchester zu kommen?
Es war für mich ein natürlicher Weg, der durch meine Familie beeinflusst wurde. Durch meinen Vater, Dirigent und Chordirektor Helmuth Froschauer, war ich schon früh bei Aufführungen der Wiener Staatsoper und habe seit 1982 substituiert (ausgeholfen.Red,).Seit 1995 gehöre ich dem Orchester der Wiener Staatsoper an.
Rug:Auf welchem Instrument spielen Sie?
Auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1727. Eine Leihgabe der Prokopp Stiftung.
Rug:Wie oft üben Sie?
Täglich
Rug:In einem Interview hat mir der berühmte, verstorbene Dirigent George Pretre einmal gesagt: Bei einem Tag ohne Übung merkt es der Musiker, zwei Tage ohne Übung merkt der Dirigent, drei Tage ohne Übung merkt das Publikum. Stimmt das?
Ja das stimmt.
Rug:Wie oft im Jahr sind Sie unterwegs?
8-10 Tourneen und im Sommer Salzburg
Rug:Wann gehen Orchestermusiker in Pension?
mit 65 Jahren
Rug:Immer noch Ihr Traumberuf?
JAWOHL
Wir danken Daniel Froschauer für das freundliche Gespräch .
Quelle: eigen
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