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Foto by: Tatort Münster
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Thiele, Professor Börne und Wilsberg [ vom 23.10.2018 ]

Münster hat nicht nur Kultur und viel Geschichte zu bieten
Die Stadt Münster in Westfalen hat nicht nur über 300.000 Einwohner, zu denen über 80.000 Fahrrad fahrende Studenten gehören, die Stadt hat vor allem viel Geschichte: Hier wurde der Westfälische Frieden ausgehandelt ( der berühmte Saal kann besichtigt werden), hier wurden Freitäufer in Käfigen an den Kirchturm gebunden ( die Käfige baumeln immer noch von St.Lamberti – wenn auch ohne die Gerippe),hier wurden hintereinander 3 Dome gebaut, von denen heute der Paulus-Dom mit romantischen und gotischen Stilelementen wuchtig den Status der katholischen Kirche in Münster symbolisiert.
Architektonisch hat die Stadt vieles quer durch die Jahrhunderte zu bieten: Mittelalter, Renaissance, Moderne und auch viel Streit um Gebäude mit „ rechteckigen Rundbögen“. Neben klassischem Theater, Operette und Oper im Theater – mondän gebaut im typischen Nachkriegsstil - ist die Avantgarde im Wolfgang-Borchert-Theater zuhause, Variete im GOP. Natürlich verfügt Münster auch noch über ein eigenes Sinfonieorchester und ein Studentenorchester sowie einem Kammerchor.
Auch Museen hat die Stadt reichlich zu bieten, vom Archäologischen am Domplatz über das Picassomuseum mit Lithographien des Künstlers bis zum LWL-Museum. Letzteres heisst so nach dem Träger, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, und bietet vor allem Skulpturen von der Antike bis zur Gegenwart. Von den Freizeitmöglichkeiten Aasee und Allwetterzoo soll hier gar nicht erst geschrieben werden.

Den besten Überblick verschafft man sich durch eine Hop-on-Hop-off-Tour die regelmäßig am Domplatz startet, alle wichtigen Stationen anfährt und mit der genau richtigen Dosis alles Wissenswerte über Münster per Lautsprecher verkündet. Übrigens empfiehlt sich für den Besucher der Kauf einer Münster-Card, die neben dieser Tour auch freien Eintritt beziehungsweise Verbilligungen für alle möglichen Einrichtungen beinhaltet sowie freie Fahrt mit den Öffentlichen und sogar Leihräder.

Auf der Treppe im Doppeldeckerbus hängt dann ein Plakat, das indirekt auf das ganz Besondere von Münster hinweist: ein Foto mit den Unterschriften von den Schauspielern Axel Prahl und Jan Josef Liefers alias Thiele und Professor Börne, die Protagonisten des beliebten ARD-Tatorts aus Münster. Hier in Münster wird nämlich viel Krimi gedreht. Das ZDF schickt seit Jahrzehnten aus Münster sehr erfolgreich den Privatdetektiven Wilsberg ins Rennen. Und auf den Spuren dieser Ermittler kann man sich auf Krimitouren begeben. Das Antiquariat, in dem seit 1995 der Schauspieler Leonard Lansink als Wilsberg über Motive sinniert, gibt es nämlich wirklich. Bei Dreharbeiten wird einfach ein anderes Ladenschild über der Fensterfront montiert.

Auf der eineinhalbstündigen Krimitour, die jeweils Samstag und Sonntag um 15.00 Uhr beginnt, begegnet man aber leider nicht den Schauspielern oder ihren Vorbildern. So gilt Professor Börne als das Fernseh-Abbild des renommierten Münsteraner Rechtsmediziners Professor Bernd Brinkmann, dem allerdings die Blasiertheit der Fernsehfigur gänzlich feht. Wer Glück hat, ist gerade dann in der Stadt, wenn eine neue Folge „Wilsberg“ als Vorab-Premiere im Kino läuft. Bei diesen Events sehen regelmäßig die Hauptdarsteller vorbei.

Interessierte können beim Tourismusbüro Münster ein Krimi-Arrangement buchen: Beim „Tatort Münster“ gibt es 2 Übernachtungen mit Frühstück, freie Fahrt im Nahverkehr, Krimitour und individuelle Hotelleistungen ab 212 Euro im Doppelzimmer.
Weitere Informationen unter https://www.tourismus.muenster.de
Man kann in Münster auch Golf spielen: https://reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1997&cat=golf
Redakteur: bo Quelle: eigen

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