Brandenburg wirbt mit kuriosen Ortsnamen
Eigentlich wäre es so einfach für das Marketing des Landes Brandenburg. Wer nach Philadelphia oder Afrika will, muss gar nicht weit reisen, denn diese Orte gibt es in der Mark, selbst der Weltraum wird nahe mit dem Dorf namens Orion.
Einen Monat lang will Brandenburg jetzt aber mit ganz anderen kuriosen Ortsnamen auf sich aufmerksam machen. Die Kampagne setzt auf die Namen von Dörfern, die es so wohl nirgends ein zweites Mal gibt: Knoblauch, Ranzig, Kuhbier. Und wie mag das Dorf Kotzen aussehen. Und wie Sargleben? Und wie die Einwohner von Ohnewitz so sind, kann man sich schon vorstellen, und auch die kulinarischen Leckerbissen des beschaulichen Weilers Wassersuppe. Der Marketingsspruch des Landes Brandenburg jedenfalls meint: "Schöne Orte brauchen keine schönen Namen".
Und da packt man schon die ganz tollen aus: Protzen, Motzen, Kackrow, Pitschen-Pickel. Klingt nicht so langweilig Pups und Tuntenhausen in Bayern, Sexau in Baden-Wüttemberg oder Fickingen im Saarland.
Quelle: Div.
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