Im Konzertsaal
Musikerin zeitgenössischen Gewand
KAPAUN
Salzburger Nockerl
Eingang von St.Peter
St.Peter, das älteste Restaurant Europas
Das das Salzburger Land auch kulinarisch jede Reise wert ist,muss man Gourmets nicht noch einmal erzählen ( siehe kleiner Überblick unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=kulinarik&pID=3452 ), das aber auch das älteste Restaurant Europas in den Salzburger Altstadt beheimatet ist, wissen nur wenige. Es wurde erstmals 803 erwähnt und befindet sich in der Klosteranlage der Erzabtei St. Peter, gleich in der Nähe vom Festspielhaus. Ursprünglich war das Lokal ein Stiftskeller, der dem Weinhandel diente. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Stiftskulinarium zu einer beliebten Gaststätte. Und man kann auch heute noch einkehren: Serviert werden im netten Innenhof und den Wirtsstuben Hausgemachte Tafelspitzsuppe für 13 Euro 90, Petes Zwiebelrostbraten für 38 Euro oder hausgemachten Apfelstrudel für knapp 8 Euro.
Duette im Kerzenschein
Die wahre Besonderheit allerdings liegt in den regelmäßig stattfindenden Dinner-Konzerten. Dazu wird in den Barocksaal gebeten, auf den Tischen liegen unter den übermächtigen Kerzenständern Brot und selbstgemachte Butter bereit, und am Saalende deuten Notenständer auf einem kleinen Podium schon darauf hin, was passieren wird.
Jeweils vor den einzelnen Gängen kommen Musiker und -innen im historischen Gewand herein und spielen auf, schließlich betreten Sänger und Sängerinnen den Saal und verwöhnen mit Duetten und Arien. Da steht Don Giovanni auf dem Programm, Le Nozze di Figaro, die kleine Nachtmusik und die Zauberflöte. Der Ukrainer Yevheniy Kapitula gibt stimmgewaltig den Papageno, besticht mit Maske und Schauspielkunst, flicht auch Selfies mit Besuchern in seine Arie ein. Sein Bariton passt auch perfekt zur Sopranstimme der Russin Anastasia Churakova.
Die Programmteile dauern zwischen 15 und 20 Minuten ( an verschiedenen Abenden mit unterschiedlichen Akteuren), serviert wird Salzburger Küche, so wie es das „Wolferl“ wohl geliebt hat: Lemonisupperl mit Topfen-Rosmarinknödel, Kapaun mit Polenta, Rotwein-Kräuterglace und Gemüse, schließlich das unvermeidbare Salzburger Nockerl. Die Kosten liegen bei 85 Euro, wer es näher und nur zu zweit an der Bühne möchte muss noch einmal 30 Euro drauflegen. Die Getränke sind nicht enthalten.
Weitere Informationen und Termine unter https://www.mozart-dinner-konzert-salzburg.at/mozart-dinner-salzburg-menue.html
Mehr zu Salzburg: https://www.salzburg.info
Mehr zum SalzburgerLand: https://www.salzburgerland.com/de
Quelle: eigen
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