Edel-Currywurst und..
..Trüffelpommes
Open Kitchen und..
...Bülow's Steak
Riesenrad-Frühstück
Sternekoch Tillmann Hahn und Frau Pairat
Heimat der Fischbrötchen: die Strandoase
Die Küche an der mecklenburgischen Ostseeküche
Wer an der mecklenburgischen Ostseeküste urlaubt, steuert natürlich eine der zahlreichen Fischbuden an. Und beisst herzhaft in ein Matjesbrötchen. Das sollte aber bestimmt nicht alles auf dem Speiseplan sein. Denn kulinarisch lassen sich rund um Rostock zwischen Graal-Müritz und Kühlungsborn durchaus einige angenehme Überraschungen erleben.
Kult-Currywurst und Trüffelpommes
Im pulsierenden Kühlungsborn mit seinem Gewimmel von Lokalen entlang der vier Kilometer langen Strandpromenade wartet mit Blick auf den schicken Yachthafen die erste Entdeckung: Currywurst und Pommes bei „Edel & Scharf“. Das stylishe Lokal an der Uferpromenade mit einer Take-Away-Theke als Pommes-Bude zu bezeichnen, käme einer Beleidigung gleich. Inhaber Hardy Erdmann, der noch eine zweite Filiale am Strand beim Kühlungsborner Rathaus betreibt, hat das deutscheste aller Fastfood-Essen zu einem kulinarischen Erlebnis kultiviert. Das Fleisch von Bauern aus der Umgebung wird vom heimischen Metzger verwurstet. Die hausgemachte Sauce enthält 21 Zutaten. Als aktuelle Renner gelten die „Kult-Currywurst“ (6 Euro) und die „Trüffelpommes“ (16,50 Euro). Dafür stehen die Gäste brav Schlange oder warten geduldig auf einen freien Tischplatz.
Steak und Open Kitchen
Noch edler und etwas weniger scharf speist man ebenfalls in Kühlungsborn bei „Bülow`s Steakrestaurant“. Die Streifen vom argentinischen Angusrind mit frischem Pfannengemüse und Knoblauchbaguette (23,90 Euro) kommen perfekt medium. Dazu ein Rostocker Pils vom Fass (0,4 Liter 4,50 Euro). Und vielleicht noch eine „Creme Brulée“ (5,90 Euro) als Dessert ? Das familiengeführte „Bülow`s“ mit der rührigen, jungen Chefin Sarah Koller ist gut besucht, genauso wie das nur wenige Schritte entfernte Hotelrestaurant des „Upstalsboom“. Hier bemüht sich das Management, mit verschiedensten kulinarischen Aktionen Publikum von außerhalb unter die Hausgäste zu mischen. Beispielsweise bei „Open Kitchen“ (49 Euro ohne Getränke) können die Gäste den Köchen in der Küche in den Kochtopf und in die Pfannen schauen. Lachs auf Linsen oder Steakfetzen auf Lauchgemüse kommen von der Kelle direkt auf den Teller. Zufrieden registriert das „Upstalsboom“-Team, dass neben den Touristen regelmäßig auch Einheimische ins Restaurant strömen.
Kuchen beim Sternekoch
Zu den größten Publikumsmagneten an der Ostsee zählt mit jährlich rund 170 000 Besuchern das Bad Doberaner Münster. Auf dem weitläufigen Klostergelände versteckt sich mit dem „Torhaus“ ein besonderes Lokal, dessen Eingang leicht zu übersehen ist. Und das wäre eindeutig ein Fehler. Denn dort betreibt Sternekoch Tillmann Hahn mit seiner Frau Pairat ein charmantes Café mit einem Klosterladen. Nach Hausmacherrezepten kommen zu bodenständigen Preisen leckere Kuchen wie eine Schokonuss-Schnitte auf den Tisch. Hahn wurde vor allem bekannt als Küchenchef des G8-Gipfels 2007 im Bad Doberaner Ortsteil Heiligendamm. Dem freundlichen Mitfünfziger glaubt man gern, wenn er sagt: „Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Ich mache das, weil es Spaß macht.“
Frühstück im Riesenrad
Die Kombination Spaß und Genuss lässt sich höchst originell auf dem Kühlungsborner Riesenrad zelebrieren. Das 45 Meter hohe Rad direkt neben der renovierungsbedürftigen, historischen „Villa Baltica“ dreht sich von Ostern bis in den Oktober hoch über dem Ostseestrand. Als besonderen Clou kann man zum überwältigenden Panoramablick aus der Vierer-Gondel ein Frühstück oder ein Dinner hinzu buchen. Das Frühstück inklusive einer Stunde Riesenrad-Fahrt in den Varianten „Classic“ (32 Euro), Gourmet (39 Euro) und „Royal“ (64 Euro) lässt -hübsch arrangiert in einer Etagère- kaum Wünsche offen. Wir testeten die mittlere Variante „Gourmet“ und fühlten uns damit vollkommen happy.
Matjes in der Strandbar
Ein Beispiel für die vielen, leckeren Fischbuden findet sich in Graal-Müritz gleich hinter dem Rhododendren-Park mit der „Strandoase 33“. Das dick belegte Matjes-Brötchen mit Zwiebeln und zarten Apfelscheiben (4,50 Euro) vertreibt den Hunger zwischendurch sofort. Wer richtig Appetit verspürt, kann an der Kiosktheke eine Portion vom heimischen Ostsee-Dorsch bestellen (23 Euro). Und sich in einen der Imbiss-Strandkörbe zu lümmeln. Ein perfekter Platz, um bei einem Strandspaziergang eine Pause einzulegen.
Linktipps: https://www.ostseeferien.de ; https://www.graal-mueritz.de ; https://www.kuehlungsborn.de ; https://www.bad-doberan-heiligendamm.de ; https://www.edel-und-scharf.com ; https://www.torhaus-doberan.de ; https://www.riesenrad.de ; https://www.steakrestaurant-kuehlungsborn.de ; https://www.upstalsboom-kuehlungsborn.de
Quelle: eigen
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