Afrikanische Kunst in Oberösterreich

Das „SCHÜTZ Art Museum“ bei Passau
Engelhartszell an der österreichischen Donau kennen Touristen wegen des schon von Weitem  sichtbaren Klosters. Weniger augenfällig, aber genauso außergewöhnlich zeigt sich in dem kleinen Ort unweit der bayerischen Grenze bei Passau ein Kunstmuseum. Das „SCHÜTZ Art Museum“ besticht neben Exponaten der österreichischen klassischen Moderne durch hierzulande selten ausgestellte Kunst aus Afrika und Asien. 

Weltweit erstes Nullenergie-Museum
Vor vier Jahren hat das erfolgreiche Bauunternehmer-Ehepaar Josef und Irene Schütz das Grundstück mit Blick auf die Donau gekauft und ein modernes Museumsgebäude errichtet. „Wir haben unser Leben der Kunst gewidmet“, sagt Josef Schütz zur Intention des Kunstmuseums mit mehr als 600 Bildern und 30 Skulpturen. Das Gebäude wurde nach Feng-Shui-Prinzipien als erstes Nullenergie-Museum der Welt konzipiert. „Wir erzeugen mehr Energie als wir verbrauchen, nämlich 130 Prozent“, betont Schütz den nachhaltigen Ansatz.
Genauso außergewöhnlich wie das Gebäude gestalten sich die darin gezeigten Exponate. Breiten Raum nimmt dabei afrikanische und asiatische Kunst ein. In der ersten Etage befindet sich jeweils ein großer Ausstellungssaal für die beiden Kontinente. Auf der Dachterrasse gelangen Besucher zu einem Skulpturenpark und genießen dabei den Blick hinunter zur nahen Donau. In den Atelier-Räumen des Museums können von Schütz eingeladene Künstler kreativ werden. 

Bedeutende Egger-Lienz-Sammlung
Im Erdgeschoss lassen sich österreichische Werke des 19. Jahrhunderts über Jugendstil bis Klassische Moderne bewundern. Die aktuelle Ausstellung zeigt Bilder von Albin Egger-Lienz (1868-1926). „Er zählt zu den drei wichtigsten Künstlern Österreichs der Secession neben Klimt und Schiele“, erläutert Museumsgründer Schütz. Dabei zeigt er auf sein Lieblingsbild „Zwei Mäher“, das auch den Ausstellungskatalog ziert. Sein Credo „Qualität steht über allem“, verwirklicht Sammler Josef Schütz  beim gerade neu eingerichteten Museums-Café. Die Möbel sind allesamt Originale aus der Zeit des Jugendstils. Und die Melange wird mit der italienischen Edelmaschine Gaggia gebrüht.

 Fazit: Ein faszinierendes Museum. Genauso sehenswert wie das bekannte Stift in Engelhartszell mit gemäßigten Eintrittspreisen:15 Euro, mit Ermäßigung 13 Euro, Kinder bis 10 Jahre frei.

Siehe auch : https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=4527  und Linktipps :
https://www.schuetzartmuseum.at ; https://www.donauregion.at ; https://www.engelhartszell.at ; https://www.stift-engelszell.at

Quelle: eigen

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