Alle wollen nur unser Bestes: unser Geld!

Wie man sich im Urlaub vor Gaunern schützt
Da fährt man in die schönsten Tage des Jahres und dann lässt man sich von einem Kleinkriminellen die gute Laune verderben. Wer die beliebtesten Tricks weltweit kennt, kann sich aber vor der Trübung des Ferienspasses schützen, meint die Postbank und hat sie mal zusammengestellt.
Besonders beliebt ist der Rempeltrick: Taschendiebe schlagen im Gedränge größerer Menschenmengen an
Touristenattraktionen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flugplätzen sowie in Bussen und Bahnen zu.
Beim sogenannten Rempeltrick wird man im Gedränge angerempelt oder „in die Zange“
genommen. Der Vordermann tut so, als würde er stolpern, er bückt sich oder bleibt plötzlich
stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche ( beste Schutzmethode: keine Wertgegenstände in der Tasche tragen, besser ist immer ein Brustbeutel)
Mit dem Geiz und der Schnäppchen-Mentalität speziell der Deutschen arbeitet der
FAHRSCHEIN-TRICK:
Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder Eintrittskarten für Veranstaltungen sollten nicht bei
„fliegenden Händlern“ auf der Straße gekauft werden. „Auch wenn der Preis noch so verlockend ist
und der Verkäufer noch so vertrauenswürdig wirkt – zahlreiche dieser Tickets sind ungültig“, erklärt
Anja Maultzsch von der Postbank. „Erwerben Sie Eintrittskarten nur im Hotel oder bei offiziellen
Verkaufsstellen.“
Besonders gemein ist die Mitleidstour, vor allem von sogenannten Landsleuten:
Misstrauen ist angebracht, wenn sich Landsleute aus Deutschland hilfesuchend an die Touristen
wenden, weil ihnen angeblich das gesamte Geld oder die Ausweispapiere gestohlen oder geraubt
worden sind. Sie bitten um Geld, das sie in Deutschland wieder zurückzahlen wollen – was aber nie
geschieht. In solchen Fällen sollten Urlauber auf die deutsche Botschaft oder ein deutsches
Konsulat verweisen, die helfen in diesen Notfällen.
Der beliebteste Trick bei Reisenden mit dem eigenen Fahrzeug funktioniert so gut, dass er auch schon längst auch in Deutschland eingesetzt wird:
Wird man auf Parkplätzen auf einen vermeintlichen Schaden am Fahrzeug aufmerksam gemacht,
könnte dies ein Trick sein, um aus dem Wagen gelockt zu werden. Das nutzen Diebe aus, um
blitzschnell Wertsachen aus dem Auto zu stehlen.

Quelle: Postbank

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