Neue Plattform bietet Umbuchungen
Die Idee ist so simpel wie clever: Da hat man keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen und die Oma stirbt vor Urlaubsbeginn oder man hat eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, die aber nicht einspringt, wenn der beste Freund urplötzlich zu heiraten gedenkt und einen Trauzeugen braucht.
Gründe gibt es genug, warum man eine Urlaubsreise trotz Buchung nicht antreten will und wenn der Urlaub stornieren werden muss, dann kann das viel Geld kosten.
Ein kleines Startup-Unternehmen aus Köln mit dem Namen „retravel“ will genau da ansetzen: Auf dem Portal des Startups können Kunden ihre ungenutzten Reisebuchungen anbieten, Interessierte können sie abkaufen. Noch funktioniert es nur für Hotel-, Ferienwohnungs- oder Pauschalreisebuchungen, Flüge sollen aber bald dazukommen. Rechtliche Schwierigkeiten gibt es dabei nicht, denn nach EU-Recht ist es statthaft, einen Ersatzreisenden für eine ungenutzte Reise zu benennen. Die Plattform tritt dabei ausschließlich als Vermittler auf, übernimmt aber ebenso den Umbuchungsprozeß. Der Verkäufer bezahlt nur bei erfolgreicher Vermittlung, der Käufer übernimmt die Umbuchungskosten, die bei einer Pauschalreise bei ca 50 Euro liegen können.
Weitere Informationen: https://www.retravel.de
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