Am Ufer der Chesapeake Bay Golfen

Der Marsh River Golf Club von Cambridge in Maryland im Test
Zugegeben, allein fürs Golfen wird man sich nicht auf eine 2-stündige Autofahrt von Washington D.C. nach Cambridge in Maryland begeben, wenn auch die Fahrt über die Chesapeake Bay Bridge mit ihrer Länge von 7 Kilometern zumal bei starkem Wind und hohem Wellengang schon sehr spektakulär sein kann. Der kleine Touristen-Hotspot Cambridge hat auch sonst viel zu bieten ( siehe https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=3831 )und besitzt mit dem Hyatt Regency auch ein Resort gehobeneren Standards, das von Wildnis und dem Golfplatz umschlossen wird.

Viel Natur entlang gepflegter Spielbahnen
Und der Marsh River Golf Club kann den ersten Eindruck auch auf den Fairways bestätigen: links und rechts zu den bestens gepflegten Spielbahnen bleibt viel unberührte Natur. Grillen zirpen unablässig, Frösche quaken aus den unübersichtlichen Brackwassern, Wildgänse belagern die Fairways und ständig begleiten Rehe die Spieler. Dazu gesellen sich Eichhörnchen, Biber und Dachse, selbst Waschbären kreuzen schon mal den Weg. Auch die Flora legt mit altem Wald- und Baumbestand noch einen drauf: Tannenbäume, Kiefern, Pinien, selbst alte Eichen.

Topdesign für alle Spielklassen
Golfplatzarchitekt Keith Foster ist mit dem Marsh River Golfkurs ein Platz gelungen, der in bester amerikanischer Manier für alle Spielstärken herausfordernd wird.
Breite Fairways, weite,windgepeitschte Bunker und großzügige, leicht modulierte ,schnelle Grüns bestimmen den Platz. Mit 5345 Metern ab Weiß ( CR 68,5; Slope 125) und 4342 Meter ab Rot ( CR 68,1;Slope 120) klingt der Platz relativ leicht, doch bei höheren Levels erhöht sich nicht nur die Länge, sondern auch der Slope bis 132. Das Semi-Rough ist so geschnitten, das die Ballsuche manchmal sehr herausfordernd wird. Die Informationsschilder an den Abschlägen sind nicht sonderlich aussagekräftig, müssen es aber auch nicht sein: in den Staaten fährt man auf dem Golfplatz mit Cart und das verfügt selbstverständlich über GPS.

Top-Service zum guten Preis
Bevor man loslegt, wird man gefragt, ob man denn wirklich ausreichend präpariert ist: genügend Bälle, Tees, auch ausreichend zu Trinken? Die Kühlbox am Cart wird mit Eis gefüllt, Flaschen mit Sand gibts auf beiden Cart- Seiten und ausreichend Handtücher werden bei jeder Wetterlage dazu gereicht. Die Früh- und Spätspielzeitpreise starten bei 45 US-Dollar, am Wochenende satte 147 US-Dollar.
Hotelgäste können eigene Packages buchen. Da muss Kritik an der Toilettensituation erlaubt sein. Zwar kann man nach Loch 9 zum Klubhaus abbiegen und sowohl an der 6 wie an der 14 gibts zwei Häuserl, doch leider,leider nur vom amerikanischen ToiToi-Ableger. Der Proshop ist bestens ausgerüstet, das Personal sehr freundlich und kompetent, das Klubrestaurant mit breiter Fensterfront beliebter Treff der lokalen Golfer.

Fazit: Das Beste kommt zum Schluss
Macht dieser Golfplatz an sich schon Spaß, kommt hier das Beste ganz zum Schluss: Loch 17 verlangt einen 180 Meter Carry-Schlag über den Shoa Creek, das großzügige Grün wird zu allem Überfluss auch noch von 3 stark modulierten Bunkern bewacht.
Loch 18 liegt unmittelbar rechts am Ufer des Zusammenflusses von Choptank River und Chesapeake Bay, nur getrennt durch einen tiefergelegten , komplett begleitenden Bunker. Im Landefeld des Abschlags behindert eine alte Eiche vor allem Longhitter, denn eigentlich könnten die dieses Par 5 mit 2 Schlägen bis zum Grün meistern. Das letzte Loch endet direkt vor dem Hotel, auf dessen Balkonen auch gerne ein paar Kiebitze kommentieren.

Weitere Informationen unter https://www.rivermarshgolfclub.com
Mehr zu Cambridge/ Maryland unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=3831
Weitere empfohlene Golfclubs weltweit unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191

Quelle: Eigen

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