Putten: Flaggenstock raus oder drin lassen?

Streitfrage unter Experten
Aktuell treibt die Golf-Enthusiasten kaum ein Thema mehr um als die Frage: Was ist besser beim Putten auf dem Grün – den Flaggenstock im Loch lassen oder herausnehmen? Denn die neuen Golf-Regeln (Absatz 13.2) erlauben es, die Fahne stecken zu lassen.
Hobby-Golfer erhoffen sich dadurch einen besseren Score in der Annahme, der Flaggenstock würde einen rollenden Ball stoppen und ins Loch leiten. Doch ob diese Vermutung richtig ist, darüber ist ein Streit unter den Experten entbrannt.

Tom Mase, Professor für Maschinenbau und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Abteilung für Maschinenbau an der California Polytechnic State University hat jüngst das Thema wissenschaftlich-mathematisch untersucht und eine Testreihe mit immer gleich rollenden Golfbällen durchgeführt. Im Grunde gibt es laut Professor Mase zwei Szenarien zu beachten: etwa 28 Prozent der Putts, die den Flaggenstock gerade treffen. Und 72 Prozent der Putts, die ansonsten einen Teil des Fahnenstocks und des Lochs erwischen.

Wann die Fahne stecken lassen, wann nicht
Sein Ergebnis in Kurzform: Immer den Flaggenstock herausnehmen – in den überwiegenden Situtionen ist damit die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher einzulochen. Wo der Fahnenstock allenfalls helfen kann: Gelegentlich die Länge eines zweiten Putts zu reduzieren und daher möglicherweise dazu beizutragen, Drei-Putts zu reduzieren.
Zu einem entgegengesetzten Fazit kommen die Fachleute von Myspygolf. Sie führten ebenfalls eine praktische Testreihe mit Bällen auf dem Grün durch. Ihr eindeutiges Resultat: Die Fahne stecken lassen hilft in den meisten Fällen, den Ball zu lochen (siehe Tabelle).

Fazit:
Hundertprozentig klar ist die Frage gerade für Hobby-Golfer noch nicht beantwortet. Für kurze Entfernungen, etwa ein Meter ums Loch, ist das Thema wenig relevant – man versenkt zu 50 Prozent.
Für längere Putting-Distanzen jedoch kann die Fahne helfen, einen zu schnellen Ball zu stoppen und somit nur noch einen kurzen Schlag ins Loch übrig zu lassen. Auch tun sich viele Spieler leichter, wenn sie die Fahne als optische Ziel-Hilfe haben.

Quelle: eigen

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