Airline verleiht Kleidung, um Fluggewicht zu sparen

Japan Airlines setzt nicht nur die Crew auf Schmalkost
Nachhaltigkeit und Kosten, das ist es was fast alle Airliner drückt. Da kommen neue Sitze in der Notausgangsreihe, deren Sitzfläche sich hälftig umklappen lässt und schon wird der Beinabstand geringer und es passen noch mehr Reihen in den Flieger.
Andere Fluggesellschaften sparen am Gewicht beim eigenen Personal. Bei Hainan Airways darf das fliegende Personal nur das wiegen, was die eigene Körpergröße in Zentimetern minus 110 in Kilo ergibt. Also eine 160 Zentimeter große Stewards darf nur 50 Kilogramm auf die Waage bringen. Wer mehr wiegt, wird suspendiert und zwar solange bis das Gewicht wieder passt. Air India geht ganz nach dem Body-Mass-Index, der muss zwischen 18 und 25 liegen.
Soweit geht es bei den Passagieren noch nicht, die Fluggesellschaften rechnen bei einem EU-Fluggast mit 76,3 Kilo plus 7,7 Kilo Handgepäck, macht insgesamt also 84 Kilo.

Ganz neue Wege will da nun Japan Airlines beschreiten, wie die holländische Webseite fashionunited berichtet: Japan-Reisende sollen einfach auf ihre Kleidung im Gepäck verzichten. Dank einer Kooperation mit dem Mischkonzern Sumitomo wird den Fluggästen, egal ob Tourist oder Geschäftsreisende, die Kleidung einfach vermietet. Sie besteht aus einer Kombination aus überschüssigen Markenbeständen und gebrauchter Kleidung. Die Fluggäste können je nach Jahreszeit die Größe, Formalität und die Farbpalette auswählen. Es gibt die Stile Slim , Smart Casual und „Mixed“ in den Größen Small, Medium und Large. Die Kleidung wird an den Wunschort des Reisenden geliefert und am Ende der Reise wieder abgeholt. Insgesamt dürfen acht Outfits für einen Zeitraum von zwei Wochen ausgewählt werden , die Kosten liegen pro Kleidungsstück zwischen 4.000 und 7.000 Yen (umgerechnet 25 bis 45 Euro).
Mit dem reduzierten Gewicht wird pro Flug auch kräftig am CO2-Ausstoss gespart. Wenn ein Reisender auf einem Flug von New York nach Japan 7,5 Kilogramm weniger Gepäck mitnehmen würde, entspräche dies der Menge an CO2, die durch 10-minütiges Föhnen der Haare am Tag über 78 Tage hinweg ausgestoßen wird.

Quelle: fashionUnited

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